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Vicia benghalensis
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Auch bekannt als: Purpur-Wicke, Bengalen-Wicke, Bengalische Wicke
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst die Purpur-Wicke (Vicia benghalensis) an ihren purpurfarbenen Schmetterlingsblüten und den typischen gefiederten Blättern, die in kleinen Ranken enden. Trotz ihrer Eigenschaft als Kletterpflanze bleibt sie mit einer Wuchshöhe von 0,3 m angenehm kompakt. Für deinen Naturgarten ist sie wertvoll, da sie bereits im April blüht und so das frühe Nahrungsangebot bereichert. Ihre schweren Samen fallen meist nah an die Mutterpflanze, was sie zu einer treuen Bewohnerin deines Beetes macht. Möchtest du eine unkomplizierte Art, die schon früh im Jahr Farbe bekennt und den Boden bereichert?
Kompakte Kletterkünstlerin: Purpurrote Farbakzente für das frühe Gartenjahr.
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Die Purpur-Wicke leistet durch ihre frühe Blütezeit im April einen Beitrag zur Biodiversität im Garten. Da sie zu den Hülsenfrüchtlern gehört, ist sie Teil einer Pflanzengruppe, die für viele spezialisierte Insekten von Bedeutung ist. Besonders auffällig ist ihr hohes Diasporengewicht (Samengewicht) von etwa 43 mg. Dies deutet auf eine Kurzdistanz-Ausbreitung hin, bei der die Samen oft durch die Schwerkraft oder gelegentlich durch am Boden lebende Tiere verbreitet werden. Mangels spezifischer Bestäubungsdaten in den aktuellen Datenbanken liegt ihr Hauptwert in der Strukturgebung und der frühen Verfügbarkeit von Pollen und Nektar für allgemeine Frühlingsbesucher.
Die Purpur-Wicke wird als nicht kindersicher eingestuft. Wie bei vielen Arten der Hülsenfrüchtler sind insbesondere die Samen bei Verzehr unbekömmlich oder schwach giftig. Achte daher darauf, dass Kinder oder Haustiere keine Pflanzenteile verzehren.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Apr
Nektarwert
5
Pollenwert
5
Wuchsform
Kletterpflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,3 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Purpur-Wicke gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und zur Ordnung der Schmetterlingsblütenartigen (Fabales). Ihr natürlicher Lebensraum umfasst oft trockenwarme Standorte und Ruderalflächen (vom Menschen beeinflusste Rohbodenflächen). Morphologisch zeichnet sie sich durch einen nicht verholzten, krautigen Wuchs und breitblättrige Fiederblätter aus. Als einjährige oder kurzlebige Kletterpflanze nutzt sie benachbarte Strukturen, um ihre maximale Höhe von 0,3 m zu erreichen.
13 Arten interagieren mit dieser Pflanze
9 weitere Arten besuchen die Blüten
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•pollinator_interactions
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.