Bild folgtKI-generierte IllustrationVicia eriocarpa
Auch bekannt als: Vicia eriocarpa
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst die Wollfrüchtige Wicke (Vicia eriocarpa) an ihren auffällig weich behaarten Hülsenfrüchten, die namensgebend für diese Art sind. Als Mitglied der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) ist sie ein wertvoller Bodenverbesserer, der Stickstoff im Erdreich bindet und so die Vitalität deiner Gartenbeete fördert. In deinem Naturgarten übernimmt sie die Rolle einer unaufdringlichen Kletterkünstlerin an warmen, sonnigen Plätzen. Wenn du Wert auf natürliche Bodenfruchtbarkeit legst, ist diese Pflanze eine wunderbare Wahl für dich. Du kannst sie einfach an einem Zaun oder zwischen robusten Gräsern emporwachsen lassen.
Natürliche Bodenkur mit markanten Pelz-Früchten: Die Wicke für Sonnenanbeter.
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Als Schmetterlingsblütler spielt diese Art eine wichtige Rolle im Stickstoffkreislauf des Gartens, indem sie den Boden auf natürliche Weise anreichert. Die Blütenstruktur ist speziell auf kräftige Insekten ausgelegt, die den Klappmechanismus der Schmetterlingsblüte bedienen können. Nach der Blüte im August entwickeln sich die charakteristischen Hülsen. Die darin enthaltenen Samen sind ein wichtiger Bestandteil der natürlichen Nahrungskette im Spätsommer. Da sie einjährig wächst, bietet sie im Winter durch ihre abgestorbenen Pflanzenteile Schutz für Kleinstlebewesen im Boden. Die Pflanze fördert so ein gesundes Mikroklima und die Bodenstruktur deiner Beete.
Bitte beachte, dass die Wollfrüchtige Wicke als nicht kindersicher eingestuft wird. Wie bei vielen Wickenarten können die Samen bei Verzehr zu Unwohlsein führen, weshalb sie außerhalb der Reichweite von Kleinkindern gepflanzt werden sollte. In Haushalten mit Haustieren ist ebenfalls Vorsicht geboten, damit keine Pflanzenteile gefressen werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Aug – Aug
Nektarwert
4
Pollenwert
4
Pflanzzeit: Säe die Samen im Frühling zwischen März und Mai direkt an Ort und Stelle aus.
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, da die Pflanze viel Wärme benötigt.
Boden: Der Untergrund sollte durchlässig und eher trocken sein; Staunässe unbedingt vermeiden.
Kletterhilfe: Biete ihr einen Zaun oder benachbarte Stauden als Stütze an.
Düngung: Nicht notwendig, da die Pflanze sich über Knöllchenbakterien selbst mit Stickstoff versorgt.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, da sie nach der Samenreife natürlich abstirbt.
Vermehrung: Die Pflanze erhält sich durch Selbstaussaat, wenn du die Hülsen im Spätsommer ausreifen lässt.
Gute Partnerin: Die Aufrechte Trespe (Bromus erectus) – sie bietet als heimisches Gras die nötige Struktur zum Ranken und teilt die Vorliebe für sonnige Standorte.
Die Wollfrüchtige Wicke gehört zur Ordnung der Schmetterlingsblütenartigen (Fabales) und zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Sie ist vorwiegend im Mittelmeerraum beheimatet, findet sich aber auch in Mitteleuropa gelegentlich auf Ruderalstellen (unbebaute Rohbodenflächen) und in warmen Saumgesellschaften. Ein markantes Merkmal sind die dicht behaarten Hülsen, während die Blätter in einer Ranke enden, mit der sich die Pflanze an Nachbarstrukturen festhält. Als einjährige Pflanze vollendet sie ihren gesamten Lebenszyklus innerhalb eines Jahres.
1 Video zu Vicia eriocarpa

5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →