Bild folgtKI-generierte IllustrationVicia hybrida
Auch bekannt als: Hybrid-Wicke
4
Arten
interagieren
30
Interaktionen
dokumentiert
An ihrem zierlichen, kletternden Wuchs und der frühen Blüte lässt sich die Hybrid-Wicke (Vicia hybrida) sofort erkennen. Mit einer Wuchshöhe von genau 0,22 Metern ist sie eine eher unauffällige, aber ökologisch wertvolle Ergänzung für den naturnahen Garten. Da sie bereits im April blüht, stellt sie eine der ersten Energiequellen für die heimische Insektenwelt bereit, wenn viele andere Pflanzen noch im Austrieb sind. Als Hülsenfrüchtler verbessert sie zudem die Bodenqualität, indem sie Stickstoff in ihren Wurzeln bindet. Wenn du eine kleine Nische in einer sonnigen Ecke frei hast, bietet diese Wicke eine wunderbare Möglichkeit, die biologische Vielfalt auf kleinstem Raum zu fördern. Du wirst staunen, wie viel Leben eine so kleine Pflanze anziehen kann.
Kompakte Kletterkünstlerin: Die Hybrid-Wicke bereichert den April im Naturgarten.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Blütezeit im April von zentraler Bedeutung für die frühe Insektenfauna. Da die Hybrid-Wicke Stickstoff aus der Luft bindet, fungiert sie als natürlicher Gründünger für den Gartenboden. Das Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von 54,5836 mg weist auf eine schwere Ausbreitungsform hin. Dies bedeutet, dass die Samen vor allem durch Kurzdistanz-Ausbreitung oder durch am Boden lebende Tiere verbreitet werden. Diese Strategie fördert stabile, lokale Bestände innerhalb deines Gartens. Auch wenn keine spezifischen Beziehungen zu einzelnen Arten in unseren Daten vorliegen, sind Wicken generell als Eiweißquelle für die Larvenentwicklung vieler Wildbienen bekannt.
Die Hybrid-Wicke ist als nicht kindersicher eingestuft. Da es sich um einen Hülsenfrüchtler handelt, können die Samen bei Verzehr gesundheitliche Probleme verursachen. Bei Verdacht auf eine Vergiftung oder versehentliches Verschlucken kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Apr
Nektarwert
4
Pollenwert
4
Wuchsform
Kletterpflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.218 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen und warmen Standort im Garten aus.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher nährstoffarm sein, da die Pflanze Stickstoff selbst fixiert.
Pflanzzeit Frühling: Setze die Hybrid-Wicke idealerweise im April direkt ins Freiland.
Mit einer Wuchshöhe von 0,22 Metern benötigt sie nur sehr feine Rankhilfen, wie etwa dünne Reisigzweige.
Gießen ist nur in extremen Trockenphasen notwendig, da sie gut an Wärme angepasst ist.
Eine zusätzliche Düngung ist nicht erforderlich und kann der Pflanze eher schaden.
Nach der Blüte im April bilden sich die Samen, die du für die Vermehrung im nächsten Jahr stehen lassen kannst.
Gute Partnerin: Der Gewöhnliche Wundklee (Anthyllis vulneraria) – beide Arten teilen die Vorliebe für sonnige Magerstandorte und fördern gemeinsam die Bodengesundheit.
Die Hybrid-Wicke (Vicia hybrida) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist eng mit Nutzpflanzen wie Erbsen und Bohnen verwandt. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst meist trockenwarme Standorte, wie sie in Weinbaugebieten oder an sonnigen Wegrändern in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorkommen. Morphologisch zeichnet sie sich als nicht verholzende Kletterpflanze aus, die mit Hilfe von Blattranken an benachbarter Vegetation emporsteigt. Mit ihren breitblättrigen Fiederblättern fügt sie sich nahtlos in krautige Pflanzengesellschaften ein.
3 Videos zu Hybrid-Wicke



3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →