Bild folgtKI-generierte IllustrationVicia pisiformis
Mit ihren kletternden Trieben und den charakteristischen, rundlichen Blättchen fällt die Erbsen-Wicke (Vicia pisiformis) sofort auf. Da sie in der freien Natur bereits als gefährdet (Rote Liste 3) gilt, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen echten Beitrag zum Artenschutz in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Pflanze ist ein spezialisierter Bewohner von Waldrändern und Gebüschen, der durch seine Seltenheit besticht. Da sie schwere Samen bildet, breitet sie sich nur langsam über kurze Distanzen aus und ist auf stabile Standorte angewiesen. Wenn du ihr einen passenden Platz gibst, holst du dir eine botanische Kostbarkeit in den Garten, die zeigt, dass du ein Auge für das Besondere hast.
Seltene Wildschönheit: 1,44 m Kletterkunst für kalkhaltige Schattenplätze.
Die Erbsen-Wicke ist aufgrund ihres Status auf der Roten Liste (Kategorie 3) ökologisch höchst bedeutsam für die regionale Biodiversität. Da sie zu den Hülsenfrüchtlern gehört, spielt sie eine wichtige Rolle im Stickstoffkreislauf des Bodens. Ihre Diasporen (Ausbreitungsorgane der Pflanze) sind mit 37,79 mg vergleichsweise schwer, was bedeutet, dass sie vor allem auf die Kurzdistanz-Ausbreitung oder die Verschleppung durch Tiere angewiesen ist. In deinem Garten dient sie als wertvolle Strukturpflanze in Saumbiotopen (Übergangszonen zwischen Gebüsch und Rasen). Durch ihre Blütezeit von Juni bis August schließt sie eine wichtige Lücke im Nahrungsangebot des Hochsommers.
Bitte beachte, dass die Erbsen-Wicke als nicht kindersicher eingestuft wird. Wie bei vielen Hülsenfrüchtlern sind die Samen nicht für den Verzehr geeignet und können bei Kindern oder Haustieren Unverträglichkeiten auslösen. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.442 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen Platz im Halbschatten (hell, aber ohne pralle Mittagssonne).
Boden: Der Untergrund sollte kalkhaltig / basisch (pH-Wert über 7) und eher mager sein.
Feuchtigkeit: Ein trockener bis frischer (mäßig feuchter) Boden ist ideal; Staunässe unbedingt vermeiden.
Pflanzzeit: Setze die Wicke am besten im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Abstand: Plane ausreichend Platz ein, da die Pflanze genau 1,44 m hoch wird und gerne klettert.
Pflege: Da sie ein Schwachzehrer ist, benötigst du keinen Dünger; ein Rückschnitt im Spätwinter ist ausreichend.
Vermehrung: Die schweren Samen fallen meist nah an die Mutterpflanze; eine gezielte Aussaat ist im Herbst möglich.
Pflanzpartner: Die Schwalbenwurz (Vincetoxicum hirundinaria) ist eine hervorragende Begleiterin, da sie die gleichen kalkhaltigen Standorte und Halbschatten-Bedingungen bevorzugt.
Die Erbsen-Wicke gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist ein ausdauerndes, nicht verholztes Kraut. Sie ist als indigen (einheimisch) eingestuft und besiedelt natürlicherweise kalkhaltige Standorte in lichten Wäldern oder an sonnigen Säumen. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre beachtliche Wuchshöhe von 1,44 m und ihre breitblättrigen Fiederblätter aus. Als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) ist sie perfekt an magere Bodenverhältnisse angepasst.
3 Videos zu Erbsen-Wicke
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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