Bild folgtKI-generierte IllustrationVincetoxicum hirundinaria
Auch bekannt als: Sankt-Lorenz-Wurzel, Schwalbenwurz, Sankt-Lorenzkraut, dompte-venin
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Arten
interagieren
7
Interaktionen
dokumentiert
An ihren cremeweißen, sternförmigen Blüten, die in lockeren Trugdolden (verzweigten Blütenständen) stehen, lässt sich die Weiße Schwalbenwurz (Vincetoxicum hirundinaria) sofort erkennen. In deinem Garten ist sie ein Gewinn, weil sie als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) auch an schwierigen, trockenen Stellen im Halbschatten hervorragend gedeiht. Sie bereichert die Vielfalt durch ihre außergewöhnlich lange Blütezeit, die von Mai bis in den September hineinreicht. Da sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch ist, passt sie perfekt in naturnahe Pflanzungen. Wenn du einen Platz mit magerem Boden hast, den du ökologisch aufwerten möchtest, ist sie genau die richtige Wahl für dich.
Die Spezialistin für trockene Schattenplätze: Blüht ausdauernd bis September.
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Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist die Weiße Schwalbenwurz (Vincetoxicum hirundinaria) eine wichtige Komponente für die Biodiversität an trockenen Standorten. Durch ihre lange Blütezeit von Mai bis September stellt sie über viele Monate hinweg eine verlässliche Ressource im Garten dar. Als indigene (einheimische) Art ist sie tief in das lokale Ökosystem eingebunden und unterstützt die biologische Vielfalt vor Ort. Ihre Fähigkeit, auf mageren Böden zu wachsen, macht sie zu einem wertvollen Element für die Gestaltung von Lebensräumen, die wenig Pflege benötigen. Die Samenbildung im Spätsommer trägt zur natürlichen Ausbreitung bei, ohne dass die Pflanze invasiv wird.
Bitte beachte, dass die Weiße Schwalbenwurz (Vincetoxicum hirundinaria) nicht kindersicher ist. Sie ist in allen Pflanzenteilen als giftig eingestuft, weshalb Vorsicht geboten ist, wenn kleine Kinder oder Haustiere den Garten nutzen. Trage beim Rückschnitt sicherheitshalber Handschuhe, um Hautkontakt mit dem Pflanzensaft zu vermeiden.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.53 m
Standort: Wähle einen Platz im Halbschatten, der eher trocken gehalten wird.
Boden: Die Pflanze ist ein Schwachzehrer und benötigt daher einen mageren Boden (nährstoffarme Erde).
Pflanzzeit: Setze die Schwalbenwurz idealerweise von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November, solange der Boden frostfrei ist.
Wasserbedarf: Aufgrund ihrer Herkunft aus trockenen Habitaten benötigt sie nach dem Anwachsen kaum zusätzliche Wassergaben.
Düngung: Verzichte komplett auf Dünger, um den natürlichen Charakter und die Bodenpilze zu schonen.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich über ihre flugfähigen Samen, die im Spätsommer reifen.
Winterschutz: Ein besonderer Schutz ist nicht nötig, da sie vollkommen winterhart ist.
Kombinationsempfehlung: Eine gute Nachbarin ist der Blutrote Storchschnabel (Geranium sanguineum). Beide Arten teilen sich ähnliche Ansprüche an Trockenheit und Licht und bilden zusammen eine robuste, heimische Pflanzgemeinschaft.
Die Weiße Schwalbenwurz (Vincetoxicum hirundinaria) ist eine ausdauernde, krautige Wildpflanze, die in weiten Teilen Mitteleuropas verbreitet ist. Ihr typischer Lebensraum sind lichte Wälder, Gebüschränder und Felshänge, wobei sie kalkhaltige Untergründe bevorzugt. Morphologisch fällt sie durch ihren aufrechten Wuchs und die gegenständig angeordneten, eiförmig-lanzettlichen Blätter auf. Eine Besonderheit ist ihre Symbiose mit der Arbuskulären Mykorrhiza (einem Bodenpilz), die ihr die Aufnahme von Nährstoffen auf kargen Böden erleichtert. Trotz ihrer Seltenheit in manchen Regionen gilt sie nach der Roten Liste insgesamt als ungefährdet.
3 Videos zu Weiße Schwalbenwurz



3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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