Bild folgtKI-generierte IllustrationViola bavarica
Auch bekannt als: Viola ×bavarica
Wer das Bayerische Veilchen (Viola bavarica) einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Mit seinem aufrechten Wuchs von genau 0,35 m und den markanten breiten Blättern ist es eine echte Besonderheit für deinen Garten. Als krautige (nicht verholzende) Pflanze, die in Deutschland und Österreich heimisch ist, leistet sie einen wertvollen Beitrag zum Erhalt unserer regionalen Flora. Da die Art auf der Roten Liste mit der Kategorie D (Datenlage lückenhaft) bewertet wird, ist sie für Naturgärtner besonders interessant, die seltene Arten fördern wollen. Sie fügt sich wunderbar in halbschattige Bereiche ein und bringt ursprünglichen Charme in deine Beete. Wenn du eine Schwäche für heimische Veilchengewächse hast, ist diese Art genau das Richtige für dich.
Botanische Rarität: Das 35 cm hohe Veilchen für den heimischen Artenschutz.
Als indigene (einheimische) Art ist das Bayerische Veilchen ein wichtiger Bestandteil der regionalen biologischen Vielfalt in Deutschland und Österreich. Da die Pflanze auf der Roten Liste unter der Kategorie D geführt wird, hilft ihre Ansiedlung im Garten dabei, seltene Veilchengewächse (Violaceae) in der Kulturlandschaft zu erhalten. Der krautige Wuchs bietet während der Wachstumsphase wertvollen Lebensraum und Deckung für bodennah lebende Insekten und Kleintiere. Da spezifische Bestäubungsdaten für diese seltene Art derzeit fehlen, ist jeder Beobachtungspunkt im Garten ein Gewinn für den Naturschutz. Du förderst damit eine ursprüngliche Wildpflanze, die in der modernen Landschaft immer seltener einen Platz findet. Dein Garten dient so als wichtiger Trittstein-Biotop für den Erhalt seltener Genressourcen.
Bitte beachte, dass das Bayerische Veilchen (Viola bavarica) als nicht kindersicher eingestuft wird. Es empfiehlt sich, die Pflanze so zu platzieren, dass kleine Kinder oder Haustiere keinen direkten Zugriff darauf haben. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs wende dich bitte umgehend an den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.35 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanze das Veilchen am besten im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November.
Wähle einen Standort, der den Boden zum Pflanzzeitpunkt offen und frostfrei hält.
Achte auf die Wuchshöhe von 0,35 m bei der Planung des Pflanzabstandes, damit sie nicht von größeren Stauden unterdrückt wird.
Da die Pflanze krautig ist und nicht verholzt, benötigt sie im Winter keinen speziellen Rückschnitt.
Sorge für eine gleichmäßige Bodenfeuchte, da breitblättrige Waldrandpflanzen empfindlich auf extreme Trockenheit reagieren.
Eine Vermehrung kannst du der Natur überlassen; sie verbreitet sich gerne durch Selbstaussaat an geeigneten Stellen.
Gute Partnerin: Die Wald-Segge (Carex sylvatica) ist eine ideale Begleiterin, da sie ähnliche Ansprüche an Boden und Licht stellt und einen schönen strukturellen Kontrast bildet.
Das Bayerische Veilchen (Viola bavarica) ist ein Vertreter der Veilchengewächse (Violaceae) und in Deutschland sowie Österreich indigen (ursprünglich einheimisch). Als krautige Pflanze bildet sie keine ausdauernden Holzstrukturen und erreicht eine spezifische Wuchshöhe von 0,35 m. Charakteristisch ist der breitblättrige Blatttyp, der sie von schmalblättrigeren Verwandten unterscheidet. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst oft Übergangszonen zwischen Wald und Offenland, wobei die Rote-Liste-Einstufung D auf eine wissenschaftlich noch unzureichende Datenlage zur genauen Gefährdung hinweist.
3 Videos zu Bayerisches Veilchen
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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