Bild folgtKI-generierte IllustrationViola hirta x odorata
Du erkennst (Viola hirta x odorata) an ihrer extrem niedrigen Wuchsform und den behaarten, herzförmigen Blättern, die für Veilchengewächse typisch sind. Als Kreuzung zweier gebietsfremd Arten ist sie eine wertvolle Bereicherung für naturnahe Gärten, da sie spezialisierte Nischen am Gehölzrand besetzt. Mit einer Wuchshöhe von nur 0,07 m bildet sie dichte, grüne Teppiche direkt über dem Boden. Da sie keine weiten Ausläufer treibt, bleibt sie als kompakter Horst erhalten und drängt Nachbarpflanzen nicht zurück. Mit dieser Pflanze schaffst Du eine stabile Krautschicht in schattigen Gartenbereichen. Achte darauf, ihr ein Plätzchen zu geben, an dem sie über Jahre ungestört wachsen kann.
7 cm kleine Wildschönheit: Ein robuster Bodendecker für Deinen Gehölzrand.
In Deinem Garten übernimmt diese Art die Funktion eines bodennahen Klimaregulators. Durch ihre Blattfläche von rund 3523 mm² schützt sie die oberste Erdschicht vor Austrocknung und bietet Bodenorganismen einen geschützten Lebensraum. Die Diasporen (Samen) sind mit etwa 3,06 mg sehr leicht, was nach aktuellen Daten eine effektive Fernausbreitung im Garten ermöglicht. Als krautige Pflanze liefert sie jährlich organisches Material für den Humusaufbau. Auch ohne spezifische Bestäubungsdaten in der Datenbank trägt sie als Hybrid zur genetischen Vielfalt bei und stärkt so die Resilienz (Widerstandsfähigkeit) der lokalen Veilchenpopulationen gegen Umweltveränderungen.
Bitte beachte, dass diese Pflanze als nicht kindersicher eingestuft wird. Es ist ratsam, Kinder in Gartenbereichen mit diesem Veilchen zu beaufsichtigen, um einen Verzehr zu verhindern. Im Falle eines Unfalls kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.07 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen halbschattigen Standort, idealerweise unter laubabwerfenden Sträuchern oder Bäumen.
Der Boden sollte humos (reich an zersetztem organischem Material) und gleichmäßig frisch sein.
Pflanze das Veilchen im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in den offenen Boden.
Halte aufgrund der geringen Wuchshöhe von genau 0,07 m den Beetrand frei von stark wuchernden Gräsern.
Da die Pflanze nicht verholzt, benötigt sie keinen Rückschnitt; das alte Laub dient im Winter als Frostschutz.
Die Vermehrung erfolgt über die sehr leichten Diasporen (Samen), die durch Wind oder Tiere verteilt werden.
Bereite den Boden mit etwas reifem Kompost vor, um den natürlichen Waldcharakter zu imitieren.
Gute Partnerin: Die Frühlings-Platterbse (Lathyrus vernus) – sie teilt den Lebensraum am Gehölzrand und ergänzt das Veilchen ökologisch optimal.
Die (Viola hirta x odorata) ist eine natürliche Hybride (Kreuzung) aus der Familie der Veilchengewächse (Violaceae). Sie tritt in Mitteleuropa dort auf, wo das Raue Veilchen (Viola hirta) und das Duftveilchen (Viola odorata) gemeinsam vorkommen, meist an halbschattigen Waldrändern oder in Hecken. Die Pflanze ist krautig und nicht verholzt, was bedeutet, dass sie im Winter oberirdisch abstirbt und aus der Wurzel neu austreibt. Besonders auffällig ist die für die geringe Größe beachtliche Blattfläche von über 3500 mm², die den Boden effektiv beschattet.
3 Videos zu Viola hirta x odorata
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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