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Viola tricolor
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Auffällig sind die dreifarbigen Blüten des Wilden Stiefmütterchens, die meist eine charmante Kombination aus Violett, Gelb und Weiß zeigen. Als Archäophyt (Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) ist es ein fester Bestandteil unserer Gartenkultur und ökologisch wertvoll, da es Lücken in Beeten schließt und die Bodendynamik fördert. Durch das extrem geringe Gewicht der Samen verbreitet sich die Art fast unbemerkt an die passenden Stellen in deinem Garten. Wenn du eine unkomplizierte, gebietsfremd Pflanze suchst, die Natürlichkeit ausstrahlt, ist dieses Veilchengewächs die ideale Wahl für dich.
Gebietsfremde Art mit dokumentiertem ökologischen Nutzen.
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Das Wilde Stiefmütterchen bereichert den Naturgarten vor allem durch seine Funktion als heimischer Lückenfüller und Pionier. Seine Samen sind mit nur 0,5 mg extrem leicht, was eine Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht und so zur Vernetzung von Lebensräumen beiträgt. Durch die Mykorrhizierung (Zusammenarbeit mit Bodenpilzen) fördert es zudem ein gesundes Bodenmilieu. Da es sich um eine indigene (ursprünglich einheimische) Artengruppe handelt, ist sie perfekt an das hiesige Klima angepasst und stabilisiert das ökologische Kleingefüge in deinem Garten.
Bitte beachte, dass das Wilde Stiefmütterchen als nicht kindersicher eingestuft wird. Es empfiehlt sich daher, im Garten darauf zu achten, dass kleine Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Die Pflanze ist zwar ein Klassiker der Naturapotheke, sollte aber im Hausgarten rein als Zier- und Ökopflanze betrachtet werden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,162 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Wilde Stiefmütterchen gehört zur Familie der Veilchengewächse (Violaceae) und ist in ganz Mitteleuropa verbreitet. In der Natur findet man es oft an Wegrändern oder auf Brachflächen, die als Mittelzehrer (Böden mit durchschnittlichem Nährstoffgehalt) eingestuft werden. Die Pflanze wächst rein krautig, erreicht eine Höhe von exakt 0,25 m und bildet keine verholzten Teile aus. Die Blätter sind breitblättrig und die Pflanze geht im Boden eine Symbiose mit der AM-Mykorrhiza (Arbuskuläre Mykorrhizapilze) ein, was ihre Widerstandsfähigkeit stärkt.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•pollinator_interactions
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.