Bild folgtKI-generierte IllustrationViola tricolor subsp. alpestris
Unverwechselbar ist das Gebirgs-Stiefmütterchen durch seine charakteristischen dreifarbigen Blüten in Violett, Gelb und Weiß, die meist deutlich kräftiger gefärbt sind als beim gewöhnlichen Stiefmütterchen. Als Gebirgsbewohnerin bringt sie alpine Widerstandskraft in deinen Garten und ist eine wertvolle Bereicherung für die Artenvielfalt. Da sie auf der Roten Liste mit der Stufe 3 geführt wird, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen echten Beitrag zum Schutz gefährdeter Pflanzen. Auch wenn keine spezifischen Insektendaten vorliegen, ziehen Veilchengewächse generell verschiedene Falter an. Schau genau hin, ob sich bald kleine Raupen an den Blättern zeigen. Mit dieser Pflanze holst du dir ein Stück unberührte Bergwiese direkt vor die Haustür.
Alpine Schönheit für den Garten: Schütze eine seltene Art der Roten Liste.
Das Gebirgs-Stiefmütterchen spielt eine wichtige Rolle im ökologischen Gefüge, auch wenn spezifische Bestäuberdaten für diese Unterart in der Datenbank nicht explizit gelistet sind. Generell dienen Veilchen als essenzielle Futterpflanzen für die Raupen heimischer Perlmuttfalter-Arten. Die extrem leichten Samen mit nur 0.5 mg Gewicht ermöglichen eine effektive Ausbreitung über weite Distanzen durch den Wind. Durch die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Symbiose zwischen Wurzeln und Pilzen, ist die Pflanze zudem eng mit dem Bodennetzwerk verbunden und fördert die Bodengesundheit. Mit der Ansiedlung dieser auf der Roten Liste 3 stehenden Art förderst du aktiv den Erhalt der genetischen Vielfalt in der Region.
Da das Gebirgs-Stiefmütterchen als nicht kindersicher eingestuft ist, sollte man in Gärten mit kleinen Kindern oder Haustieren achtsam sein. Es ist ratsam, Kindern zu erklären, dass die Pflanze nicht gegessen werden darf. Bei Verdacht auf Unverträglichkeiten oder versehentlichen Verzehr kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.162 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht (Wert 8): Wähle einen vollsonnigen Platz im Garten, damit die Pflanze ihre volle Blütenpracht entfalten kann.
Bodenfeuchte (Wert 4): Der Boden sollte frisch, also mäßig feucht sein; vermeide aber unbedingt Staunässe.
Nährstoffe (Wert 4): Ein normaler Gartenboden (Mittelzehrer) ist ideal; eine übermäßige Düngung ist nicht notwendig.
Bodenreaktion (Wert 5): Ein neutraler bis schwach saurer Boden entspricht den natürlichen Bedürfnissen dieser Art.
Wuchshöhe: Plane mit einer Höhe von exakt 0.25 m, was sie zu einer idealen Pflanze für den Beetvordergrund macht.
Pflanzzeit: Setze die Pflanzen im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Vermehrung: Durch das leichte Diasporengewicht (0.5 mg) sorgt die Pflanze oft selbst für eine Fernausbreitung durch den Wind.
Pflanzpartner: Die Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia) ist eine hervorragende Nachbarin, da sie ähnliche Standortansprüche teilt und die alpine Optik unterstreicht.
Das Gebirgs-Stiefmütterchen gehört zur Familie der Veilchengewächse (Violaceae) innerhalb der Ordnung der Malpighienartigen (Malpighiales). Ursprünglich ist es in den kühleren Gebirgsregionen Mitteleuropas beheimatet, wo es bevorzugt auf Bergwiesen und an Wegrändern wächst. Es handelt sich um eine krautige Pflanze, also ein Gewächs ohne verholzende Teile, das eine Wuchshöhe von genau 0.25 m erreicht. Die Blätter sind breitblättrig geformt und bilden die Basis für die markante Blütenpracht. Als indigene Art ist sie ein fester Bestandteil unserer heimischen Flora und an kühleres Klima angepasst.
3 Videos zu Gebirgs-Stiefmütterchen
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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