Bild folgtKI-generierte IllustrationViola valderia
Auch bekannt als: Viola valderia
Du erkennst das Valdieri-Stiefmütterchen (Viola valderia) an seiner typischen Stiefmütterchenblüte und dem sehr kompakten, niedrigen Wuchs. In deinem Naturgarten ist diese Art ein kleiner Schatz für alpine Beete oder sonnige Steingärten. Als Vertreter der Veilchengewächse (Violaceae) bietet sie eine wichtige Grundlage für spezialisierte Insekten, wobei besonders die Raupen von Perlmuttfaltern wie dem Silberfleck-Perlmuttfalter (Boloria euphrosyne) auf Veilchenarten angewiesen sind. Mit dieser Pflanze holst du dir eine seltene Gebirgsschönheit direkt nach Hause. Schau doch mal, ob du in deinem Garten ein sonniges, mageres Plätzchen für sie findest.
Zierliche Alpen-Schönheit: 11 Zentimeter pures Gebirgsflair für sonnige Plätze.
Auch wenn für diese seltene Art spezifische Bestäuberdaten knapp sind, ist die ökologische Bedeutung von Veilchengewächsen nach aktuellen Bestäubungsdaten unbestritten. Sie dienen als wichtige Nektarquelle für Wildbienen wie die Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta) und verschiedene Schwebfliegenarten. Besonders wertvoll ist die Gattung als Futterpflanze für die Raupen gefährdeter Schmetterlinge, darunter der Feurige Perlmuttfalter (Argynnis adippe). Durch den kompakten Wuchs bietet die Pflanze zudem Kleinstlebewesen in Bodennähe Schutz. Mit der Integration solcher Spezialisten förderst du die floristische Vielfalt und unterstützt das Überleben spezialisierter Insektenvölker in deiner Umgebung.
Bitte beachte, dass das Valdieri-Stiefmütterchen als nicht kindersicher eingestuft wird. Es enthält Inhaltsstoffe wie Saponine (seifenähnliche Naturstoffe), die bei Verzehr zu Unwohlsein führen können. Achte daher darauf, die Pflanze so zu setzen, dass kleine Kinder oder Haustiere nicht davon naschen können. In einem reinen Naturgarten für Erwachsene ist sie jedoch völlig unbedenklich zu handhaben.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.108 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort, idealerweise in einem Steingarten oder einer Trockenmauer.
Der Boden muss sehr durchlässig und mineralisch sein; vermeide schwere Lehmböden.
Achte auf ein mageres (nährstoffarmes) Substrat, da die Pflanze an karge Hochgebirgsstandorte angepasst ist.
Pflanzzeit ist im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Halte eine Wuchshöhe von 0,11 m im Blick und pflanze sie in den Vordergrund, damit sie nicht von größeren Arten verdrängt wird.
Vermeide unbedingt Staunässe (stehendes Wasser im Boden), da dies zu Wurzelfäule führt.
Eine Düngung ist nicht notwendig und würde die Standfestigkeit der Pflanze eher schwächen.
Gute Partnerin: Alpen-Grasnelke (Armeria alpina) – sie hat ähnliche Ansprüche an Sonne und Boden und ergänzt das alpine Bild perfekt.
Das Valdieri-Stiefmütterchen gehört zur Familie der Veilchengewächse (Violaceae) und ist ursprünglich in den westlichen Alpen beheimatet. Sein natürlicher Lebensraum sind Silikatschutthalden und alpine Rasen auf saurem Urgestein. Die Pflanze wächst als ausdauerndes, nicht verholztes Kraut und erreicht eine präzise Wuchshöhe von 0,11 m. Typisch sind die breitblättrigen Laubblätter und die charakteristischen Blüten, die durch ihre Form den Zugang für kleine Bestäuber erleichtern. In der Region Deutschland, Österreich und Schweiz ist sie vor allem in spezialisierten Alpengärten zu finden.
3 Videos zu Viola valderia
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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