Bild folgtKI-generierte IllustrationWald-Greiskraut
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Wer das Wald-Greiskraut (Senecio sylvaticus) einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Die Pflanze verrät sich durch ihre drüsig-klebrige Behaarung und die eher schmalen, gelben Blütenköpfe, deren Zungenblüten oft kaum zu sehen oder zurückgerollt sind. Für den Naturgarten ist sie wertvoll, da sie spezialisierten Faltern wie dem Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) als Nahrungsquelle dient. Auch wenn sie nicht die klassische Prachtstaude ist, bringt sie ökologische Tiefe in deine Gehölzrandbereiche. Hast du schon einen Platz an einem lichten Waldsaum für diesen heimischen Korbblütler reserviert? So förderst du die Artenvielfalt direkt vor deiner Haustür.
Heimischer Waldrand-Spezialist: Wichtige Futterpflanze für seltene Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist das Wald-Greiskraut eine wichtige Ressource für verschiedene Schmetterlingsarten. Besonders der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) besuchen die gelben Blüten. Auch spezialisierte Arten wie der Scheckenfalter (Melitaea varia) oder Melitaea ornata profitieren von diesem Angebot. Im Boden geht die Pflanze eine Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen ein (Arbuskuläre Mykorrhiza, eine Form der Wurzelgemeinschaft), was die Nährstoffaufnahme verbessert. Die feinen Samen dienen im Herbst und Winter als Nahrung für kleine Singvögel, sofern die Stängel stehen gelassen werden.
Bitte beachte, dass das Wald-Greiskraut (Senecio sylvaticus) nicht als kindersicher eingestuft wird. Die Pflanze enthält Stoffe, die bei Verzehr für Menschen und Haustiere giftig sein können. Trage bei der Gartenarbeit vorsichtshalber Handschuhe, da die Drüsenhaare Hautreizungen verursachen können. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Jun – Sep
Bioregion
Continental
Standort: Wähle einen halbschattigen bis sonnigen Platz, idealerweise am lichten Gehölzrand.
Boden: Die Pflanze bevorzugt kalkarme, eher saure und sandige Erde (humoser Sandboden).
Wasserbedarf: Halte den Boden mäßig feucht; vermeide jedoch Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich).
Pflanzzeit: Setze Jungpflanzen im Frühjahr (März bis Mai) oder im frühen Herbst (September) in den Garten.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht nötig; die Pflanze ist meist ein- oder zweijährig und erhält sich durch Selbstaussaat.
Vermehrung: Lass die Samenstände stehen, damit sich das Kraut an passenden Stellen im Garten selbst versiedeln kann.
Pflanzpartner: Gute Nachbarn sind der Rote Fingerhut (Digitalis purpurea) oder der Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia), da sie ähnliche saure Bodenbedingungen und Standorte am Waldrand schätzen.
Das Wald-Greiskraut (Senecio sylvaticus) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) innerhalb der Ordnung der Asternartigen. In Deutschland ist es weit verbreitet und besiedelt bevorzugt Waldlichtungen, Kahlschläge und Waldränder auf eher sauren, sandigen Böden. Morphologisch ist die Art gut an ihrer starken Behaarung mit Drüsenhaaren zu erkennen, die der Pflanze eine klebrige Textur verleihen. Die Blütenstände bestehen aus zahlreichen kleinen Köpfchen, bei denen die äußeren gelben Zungenblüten charakteristisch nach außen gerollt sind – ein Merkmal, das sie von verwandten Greiskraut-Arten unterscheidet.
1 Video zu Wald-Greiskraut
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →