Bild folgtKI-generierte IllustrationEriophyllum lanatum
Auch bekannt als: Großes Wollblatt
15
Arten
interagieren
20
Interaktionen
dokumentiert
Kaum zu uebersehen: Das Wollige Wollblatt faellt durch seine silbrig-weiß behaarten Blaetter und die leuchtend gelben Korbblueten sofort auf. Diese Staude ist ein wertvoller Spezialist fuer trockene Standorte und eine wichtige Nahrungsquelle nach aktuellen Bestaeubungsdaten. Besonders der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) profitieren von ihrem Nektarangebot. Mit ihrem dichten Blattfilz schuetzt sie sich selbst vor Hitze und ist damit bestens fuer den Klimawandel gewappnet. Wenn du eine pflegeleichte Pflanze fuer sonnige Magerstellen suchst, triffst du hier eine gute Wahl.
Silberlaubiger Sonnenanbeter: Ein Magnet fuer seltene Scheckenfalter.
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Diese Pflanze fördert Nützlinge, die Schädlinge natürlich regulieren — nachgewiesen durch Interaktionsdaten.
Datengrundlage: GloBI · GBIF-Traits · Biologische Relationen (CC BY 4.0)
Nach aktuellen Bestaeubungsdaten ist das Wollige Wollblatt eine wichtige Anlaufstelle fuer spezialisierte Insekten. Zu den Besuchern zaehlen Schmetterlinge wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und Melitaea varia. Auch Wildbienen wie die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) nutzen die Blueten intensiv als Energiequelle. Die Veraenderliche Krabbenspinne (Misumena vatia) nutzt die gelben Bluetinkoepfe oft als Ansitz fuer die Jagd. Mit einem Diasporengewicht von nur 0,4331 mg werden die Samen leicht vom Wind verbreitet und koennen so auch entlegene Gartenbereiche besiedeln.
Bitte beachte, dass das Wollige Wollblatt als nicht kindersicher eingestuft wird. Es ist ratsam, Kinder beim Umgang mit der Pflanze zu beaufsichtigen und darauf zu achten, dass keine Pflanzenteile verzehrt werden. Im Falle eines Unfalls wende dich bitte umgehend an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Waehle einen vollsonnigen Platz mit mindestens sechs Stunden direkter Sonne pro Tag.
Boden: Der Untergrund sollte mager (naehrstoffarm) und sehr gut durchlaessig sein; Staunaesse muss unbedingt vermieden werden.
Pflanzzeit: Setze die Staude im Fruehling zwischen Maerz und Mai oder im Herbst bis November, solange der Boden offen ist.
Bodenvorbereitung: Mische bei schweren Boeden reichlich Sand oder feinen Kies unter, um eine Drainage (Wasserabfluss) zu gewaehrleisten.
Pflege: Ein Rueckschnitt nach der Bluete im Juli kann die Vitalitaet foerdern, ist aber kein Muss.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet ihre leichten Diasporen (Ausbreitungseinheiten) ueber den Wind, was zu einer gewuenschten Selbstaussaat fuehren kann.
Pflanzpartner: Gute Partnerin ist die Gewoehnliche Grasnelke (Armeria maritima) – sie teilt die Vorliebe fuer magere, trockene Standorte und ergaenzt das Gelb optisch hervorragend.
Das Wollige Wollblatt (Eriophyllum lanatum) gehoert zur Familie der Korbbluetler (Asteraceae). In Mitteleuropa gilt die Art als unbestaendig, was bedeutet, dass sie sporadisch verwildert, aber noch nicht fest eingebuergert ist. Ihr natuerlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und felsige Haenge. Eine morphologische Besonderheit ist das Indument (Pflanzenhaare), ein dichter, wolliger Filz auf den Blaettern, der die Verdunstung reduziert und Sonnenlicht reflektiert. Die Pflanze waechst krautig und verholzt nicht.
14 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →