Bild folgtKI-generierte IllustrationWoodsia alpina
Unverwechselbar ist der Alpen-Wimperfarn durch seine winzige Statur von nur neun Zentimetern und die fein behaarten, fast zierlichen Wedel. Als Bewohner kühler Bergregionen bringt er alpine Authentizität in Ihren Garten und schließt Lücken in sonnigen, aber kühlen Felsspalten. Da er in der Natur als extrem selten gilt und auf der Roten Liste steht, leisten Sie mit seiner Ansiedlung einen echten Beitrag zum Erhalt dieser heimischen Art. Er ist ein Spezialist für karge Standorte, der zeigt, dass auch die kleinsten Pflanzen eine große ökologische Bedeutung für die Vielfalt haben. Schau doch mal genauer hin, ob dieser kleine Überlebenskünstler nicht auch bei dir eine Nische findet.
Ein 9 Zentimeter kleines Juwel für deine sonnigen Felsspalten.
In der freien Natur besiedelt der Alpen-Wimperfarn extreme Standorte, an denen kaum eine andere Pflanze überlebt. Seine ökologische Bedeutung liegt vor allem in der Spezialisierung auf Felsnischen, wo er Kleinstlebewesen wie Spinnentieren und spezialisierten Milben einen geschützten Lebensraum bietet. Da seine Sporen mit einem Gewicht von 0,0 mg extrem leicht sind, nutzt er die Windausbreitung, um isolierte Felsstandorte zu erreichen. Nach aktuellen Daten sind keine spezifischen Bestäuberbesuche dokumentiert, doch als seltene Art der Roten Liste erhöht er die strukturelle Diversität (Vielfalt der Lebensräume) in Stein- und Alpingärten erheblich.
Bitte beachte, dass der Alpen-Wimperfarn als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn keine spezifischen Vergiftungserscheinungen bekannt sind, solltest du den Kontakt mit den Schleimhäuten vermeiden und die Pflanze außerhalb der Reichweite von Kleinkindern in Felsspalten platzieren.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Farn
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.091 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht (Ellenberg 8): Wähle einen vollsonnigen Platz, idealerweise eine nach Süden ausgerichtete Felsnische.
Feuchtigkeit (Ellenberg 4): Der Boden sollte frisch, also mäßig feucht sein, aber unbedingt ohne Staunässe.
Nährstoffe (Ellenberg 2): Pflanze ihn in mageres, kalkarmes Substrat; er ist ein Schwachzehrer und benötigt keinen Dünger.
Wuchshöhe: Mit exakt 0,09 m bleibt er sehr kompakt und braucht kaum Platz in der Breite.
Pflanzzeit: Setze den Farn im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst, solange der Boden noch offen ist.
Vorbereitung: Achte auf eine gute Drainage (Wasserabfluss), damit die Wurzeln im Winter nicht faulen.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht nötig; lass vertrocknete Wedel als Winterschutz einfach stehen.
Gute Partnerin: Alpen-Grasnelke (Armeria alpina) – sie teilt die Vorliebe für magere, sonnige Felsstandorte und ergänzt das Grün durch ihre Blüten.
Der Alpen-Wimperfarn (Woodsia alpina) gehört zur Familie der Wimperfarngewächse (Woodsiaceae) und ist in den Gebirgsregionen von Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Sein natürlicher Lebensraum sind kalkarme Felsspalten und Schutthalden in alpinen Höhenlagen. Morphologisch zeichnet er sich durch seine fiederteiligen Blätter aus, deren Unterseite mit feinen, wimperartigen Schuppen besetzt ist. Als indigene Art (ursprünglich einheimisch) ist er perfekt an das raue Klima der Hochgebirge angepasst.
1 Video zu Alpen-Wimperfarn
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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