Bild folgtKI-generierte IllustrationXanthium spinosum
Auch bekannt als: Xanthium spinosum
7
Arten
interagieren
7
Interaktionen
dokumentiert
Wer die Dornige Spitzklette (Xanthium spinosum) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Ihre dreiteiligen, gelben Dornen an den Blattansätzen und die hakenbewehrten Früchte sind absolut unverwechselbar. In deinem Naturgarten ist sie ein wertvoller Baustein für die Artenvielfalt, da sie spezialisierte Falter wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) anzieht. Auch seltene Arten wie der Magerrasen-Scheckenfalter (Melitaea varia) finden bei ihr Nahrung. Wenn du eine sonnige, eher nährstoffreiche Ecke hast, in der du nicht barfuß läufst, ist diese wehrhafte Pflanze genau die richtige Wahl für dich.
Stacheliges Buffet: Ein Magnet für seltene Scheckenfalter in deinem Garten.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Pflanze eine wichtige Ressource für verschiedene Scheckenfalterarten. Besonders der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Magerrasen-Scheckenfalter (Melitaea varia) suchen sie auf. Auch der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) und der Eisenhut-Scheckenfalter (Melitaea aurelia) zählen zu den regelmäßigen Besuchern. Für die Ampfer-Eule (Acronicta rumicis) bietet sie ebenfalls eine Lebensgrundlage. Im Winter dienen die vertrockneten Fruchtstände als Struktur und Rückzugsort für Insekten, während die hakenreichen Kletten für eine natürliche Verteilung der Samen sorgen.
Die Dornige Spitzklette ist aufgrund ihrer kräftigen Dornen nicht kindersicher und sollte fern von Spielbereichen stehen. Es besteht keine direkte Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten, jedoch enthalten die Samen Stoffe, die bei Verzehr für Menschen und Haustiere unverträglich sind. Die Handhabung sollte stets mit Gartenhandschuhen erfolgen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Aug – Sep
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.535 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen und warmen Platz in deinem Garten aus.
Der Boden sollte nährstoffreich und eher trocken bis mäßig feucht sein.
Pflanzzeit: Säe die Samen zwischen März und Mai direkt ins Freiland oder setze Jungpflanzen im Herbst bis November, solange der Boden offen (frostfrei) ist.
Die Pflanze geht eine Arbuskuläre Mykorrhiza (eine nützliche Lebensgemeinschaft zwischen Wurzeln und Bodenpilzen) ein, was sie sehr robust macht.
Gießen ist nur bei extremer, lang anhaltender Trockenheit notwendig.
Da sie einjährig ist, solltest du die verblühten Köpfe für die Selbstaussaat stehen lassen.
Trage bei der Pflege wegen der Dornen unbedingt feste Handschuhe.
Gute Partnerin: Die Wegwarte (Cichorium intybus) passt hervorragend. Beide teilen die Vorliebe für sonnige Ruderalstandorte (nährstoffreiche Brachflächen) und das Blau der Wegwarte kontrastiert schön zum markanten Grün der Spitzklette.
Die Dornige Spitzklette gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Als einjährige Pflanze besiedelt sie bevorzugt Ruderalstellen (vom Menschen geprägte Brachflächen) und warme Wegränder. Du erkennst sie an ihren schmalen, unterseits weißfilzigen Blättern und den namensgebenden, etwa ein Zentimeter langen Dornen. Die unauffälligen Blüten entwickeln sich zu klettenartigen Früchten, die sich im Fell von Tieren verhaken, um die Samenausbreitung sicherzustellen.
7 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →