Bild folgtKI-generierte IllustrationXanthorhoe decoloraria
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Wirtspflanzen
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An ihrer geringen Größe lässt sich Xanthorhoe decoloraria sofort erkennen. Dieser zierliche Nachtfalter gehört zur Familie der Spanner (Geometridae) und wiegt lediglich etwa 0,006 Gramm. In deinem Garten ist er ein spezialisierter Gast, der vor allem kühle Standorte bevorzugt. Pro Jahr bildet die Art nur eine Generation aus, deren Falter ausschließlich im August aktiv sind. Während dieser kurzen Flugzeit besucht das Tier zur Energiegewinnung das Sumpf-Herzblatt (Parnassia palustris). Seine Raupen sind monophag (auf eine einzige Futterpflanze spezialisiert) und fressen nur am Zierlichen Frauenmantel (Alchemilla gracilis). Um diesen seltenen Gast zu unterstützen, solltest du unbedingt den heimischen Zierlichen Frauenmantel in deinem Garten anpflanzen. Die Überwinterung erfolgt als Larve (Raupe) in Kältestarre (ein Zustand reduzierten Stoffwechsels bei niedrigen Temperaturen) am Boden. Lass daher im Winter etwas Mut zur Unordnung walten und räume Pflanzenreste sowie trockenes Laub erst im späten Frühjahr ab.
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Dieser kleine Nachtfalter ist völlig harmlos und ein seltener, gern gesehener Gartenbesucher. Er besitzt weder Stacheln noch Beißwerkzeuge, die dem Menschen gefährlich werden könnten. Aufgrund seiner Spezialisierung und Empfindlichkeit solltest du die Tiere nicht berühren oder stören.
Xanthorhoe decoloraria ist ein Vertreter der Spanner (Geometridae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. In der Region ist die Art vor allem in der Schweiz verbreitet und an kühle Temperaturnischen angepasst. Durch die strikte Bindung an spezifische Wirtspflanzen besetzt dieser Falter eine sehr enge ökologische Nische. Mit einer Körpermasse von nur etwa 0,006 Gramm gehört er zu den besonders leichten und empfindlichen Arten seiner Gattung.
Körpergröße
small
Nahrung
monophagous
Überwinterung
larva
Temperatur
cold
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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