Bild folgtKI-generierte IllustrationXerochrysum bracteatum
Auch bekannt als: Xerochrysum bracteatum
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
An den raschelnden, papierartigen Hüllblättern, die das gelbe Zentrum der Blüte umgeben, lässt sich die Garten-Strohblume (Xerochrysum bracteatum) sofort erkennen. Als krautige Pflanze bereichert sie deinen Garten vor allem im Spätsommer, wenn viele andere Blüher bereits verblassen. Da sie bis in den Oktober hinein Nektar bietet, ist sie eine wichtige Station für Bestäuber, die spät im Jahr noch Nahrung suchen. Die leichten Samen mit nur 0,6 mg Gewicht nutzen den Wind, um neue Plätze zu besiedeln. Du kannst mit dieser pflegeleichten Art ohne großen Aufwand farbige Akzente setzen und gleichzeitig etwas für die herbstliche Artenvielfalt tun.
Farbenfrohe Spätblüherin: Deine wichtige Nektartankstelle bis in den Oktober.
Nach aktuellen Beobachtungsdaten dient dieser Korbblütler vor allem als wertvolle späte Nahrungsquelle. Von August bis Oktober besuchen verschiedene Bestäubergruppen wie Schwebfliegen und Wildbienen die offenen Blütenstände, um Nektar und Pollen zu sammeln. Da die Pflanze nicht verholzt, fügt sie sich nach dem Absterben schnell wieder in den Stoffkreislauf des Gartens ein. Die Samen sind mit einem Gewicht von nur 0,6 mg sehr leicht und werden durch Windausbreitung (Anemochorie) verteilt. Im winterlichen Garten bieten die stehengelassenen, trockenen Strukturen einen wertvollen Sichtschutz und Rückzugsort für kleine Nützlinge. Da keine spezifischen Raupenfutterdaten vorliegen, liegt der ökologische Schwerpunkt auf der Unterstützung erwachsener Fluginsekten im Herbst.
Bitte beachte, dass die Garten-Strohblume als nicht kindersicher eingestuft wird. Sie gilt als schwach giftig oder unverdaulich, weshalb darauf geachtet werden sollte, dass Kinder oder Haustiere keine Pflanzenteile verzehren. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Aug – Okt
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanze die Strohblume im Frühling ab April oder Mai, sobald keine starken Nachtfröste mehr zu erwarten sind.
Wähle einen vollsonnigen Standort, damit die Blüten ihre charakteristische Leuchtkraft und Festigkeit entwickeln.
Der Boden sollte durchlässig und eher nährstoffreich sein; vermeide unbedingt Staunässe (stehendes Wasser im Boden).
Bei schweren Böden empfiehlt es sich, Sand zur Lockerung und zur Verbesserung des Wasserabzugs einzuarbeiten.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 30 Zentimetern ein, um eine gute Luftzirkulation zwischen den Pflanzen zu gewährleisten.
Entferne regelmäßig verwelkte Blütenköpfe, um die Bildung neuer Knospen bis zum Frost zu fördern.
Eine Vermehrung erfolgt über die leichten Samen, die im Herbst geerntet oder der Selbstaussaat überlassen werden können.
Gute Partnerin: Die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie hat ähnliche Ansprüche an Sonne und Boden und ergänzt die Strohblume ökologisch wertvoll.
Die Garten-Strohblume gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und zur Ordnung der Asternartigen. Ursprünglich stammt sie aus Australien, ist aber in der DACH-Region eine weit verbreitete Gartenbewohnerin. Sie wächst als nicht verholzte, breitblättrige Pflanze und erreicht eine buschige Form. Ein besonderes Merkmal sind die trockenen, farbigen Hochblätter, die das eigentliche Blütenkörbchen umschließen und auch nach dem Verblühen ihre Struktur behalten. In unseren Breitengraden wird sie aufgrund ihrer Frostempfindlichkeit meist einjährig kultiviert.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →