Bild folgtKI-generierte IllustrationXestia baja
Auch bekannt als: Baja-Bodeneule, Schwarzpunktierte Erdeule
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An den markanten dunklen Dreiecksflecken auf den Vorderflügeln lässt sich die Triangel-Bodeneule (Xestia baja) sofort erkennen. Dieser Schmetterling bildet in unseren Gärten eine Generation pro Jahr aus. Während der Frühling beginnt, beenden die Raupen ihre Winterruhe und beginnen an bodennahen Pflanzen zu fressen. Im Sommer, besonders von Mai bis September, sind die ausgewachsenen Falter aktiv. Zur Nektaraufnahme besuchen sie mit Vorliebe den heimischen Arznei-Baldrian (Valeriana officinalis). Die Raupe ist polyphag (viele verschiedene Pflanzen fressend) und nutzt eine Vielzahl an Kräutern und niederen Gehölzen als Nahrungsgrundlage. Zur Überwinterung zieht sich die Larve (Raupe) in die Bodenstreu oder in die obersten Erdschichten zurück. Um diese Art zu fördern, kannst du in deinem Garten wilde Ecken mit heimischen Wildstauden stehen lassen. Verzichte im Herbst auf das gründliche Aufräumen von Laub, damit die Raupen ein sicheres Winterquartier finden. Mit einer Körpermasse von rund 0,05 Gramm ist sie ein kräftiger Vertreter der heimischen Eulenfalter.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Die Triangel-Bodeneule besitzt keinen Stachel und kann nicht beißen. Da sie keine gesundheitlichen Risiken für Menschen oder Haustiere darstellt, kannst du sie und ihre Raupen bedenkenlos in deinem Garten beobachten.
Die Triangel-Bodeneule gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Sie besetzt eine kühle Temperaturnische und ist somit gut an das mitteleuropäische Klima angepasst. Als polyphager (viele Pflanzenarten nutzender) Generalist spielt sie eine wichtige Rolle im lokalen Ökosystem. Die Falter erreichen eine stattliche Größe und sind durch ihre braungraue Färbung hervorragend an Baumrinden getarnt. In der Schweiz wurden zwischen 1975 und 2021 über 2.100 Beobachtungen dieser Art dokumentiert.
Körpergröße
large
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
cold
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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