Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Curculionidae
heimisch Deutschland
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Dieser kleine Käfer besitzt einen walzenförmigen, dunkelbraun bis schwarz gefärbten Körper mit harten Deckflügeln (verhärtete Vorderflügel). Du entdeckst diesen Vertreter der Rüsselkäfer (Curculionidae) vor allem in feuchtem Holz. Er wird als Neozoon (gebietsfremde Art) bezeichnet, da er ursprünglich nicht in Mitteleuropa heimisch war. In deinem Garten nimmt er die wichtige Rolle eines Zersetzers ein. Er trägt dazu bei, abgestorbenes Holz in wertvollen Humus (nährstoffreiche Erde) umzuwandeln. Die Larvalentwicklung findet verborgen in Bohrgängen innerhalb des Holzes statt. Dort ernähren sich die Tiere von speziellen Pilzen, die sie selbst in den Gängen kultivieren. Du kannst diesen nützlichen Prozess unterstützen, indem du Totholz (abgestorbenes Holz) bewusst im Garten belässt. Ein Haufen aus alten Ästen in einer schattigen Ecke bietet ihm ideale Lebensbedingungen. Er schadet deinen lebenden Gartenpflanzen in der Regel nicht, da er auf geschwächtes oder totes Holz spezialisiert ist. Durch seine Anwesenheit wird der natürliche Nährstoffkreislauf deines Gartens gestärkt. Seine Beobachtung zeigt dir, wie dynamisch sich unsere Tierwelt durch Zuwanderung verändert.
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Im April beginnen die Käfer ihre Aktivitätsphase und verlassen die Überwinterungsplätze im Holz. Da weitere saisonale Daten fehlen, bleibt festzuhalten, dass die Larvalentwicklung geschützt im Inneren von Totholz stattfindet.
Dieser Käfer ist für dich und deine Haustiere völlig ungefährlich, da er weder beißt noch sticht. Er ist nicht gesetzlich geschützt, übernimmt aber als Zersetzer eine nützliche Funktion im biologischen Kreislauf deines Gartens.
Der Käfer (Coleoptera) gehört zur Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae) und ist ein typisches Neozoon (gebietsfremde Tierart). Sein Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien. Er führt eine verborgene Lebensweise in feuchtem Holz, wo er Pilzsporen für seine Ernährung überträgt. Mit seiner geringen Körpergröße ist er ein hochspezialisierter Bewohner von forstwirtschaftlich genutzten und naturnahen Flächen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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