Bild folgtKI-generierte IllustrationXylotrechus arvicola
heimisch Deutschland
Specific native_regions cache: Germany · 85%
Der Sauerkirschen-Widderbock (Xylotrechus arvicola) ist ein schlanker, etwa 8 bis 20 Millimeter langer Käfer mit einer dunklen Grundfärbung und auffälligen gelben Querbinden auf den Deckflügeln, die an das Muster einer Wespe erinnern. Diese Mimikry (Nachahmung wehrhafter Tiere) dient dem Schutz vor Fressfeinden wie Vögeln. In Deinem Garten findest Du diesen heimischen Käfer vor allem an sonnigen Plätzen mit Altholzbeständen. Als saproxylophage Art (sich von Totholz ernährend) nimmt er eine wichtige Rolle als Zersetzer im Ökosystem ein. Er hilft dabei, holzige Biomasse abzubauen und die darin gebundenen Nährstoffe wieder dem Boden zuzuführen. Die Larven entwickeln sich über zwei Jahre hinweg im Inneren von abgestorbenem Laubholz. Wenn Du diesen Käfer entdeckst, ist das ein Zeichen für einen naturnahen Garten mit wertvollen Altstrukturen. Du kannst die Art unterstützen, indem Du Totholz wie dicke Äste oder Baumstümpfe an sonnigen Stellen liegen lässt. Solche Biotophölzer dienen als notwendiges Substrat (Brutmedium) für die nächste Generation. Ein achtsamer Umgang mit alten Gehölzen fördert die Artenvielfalt direkt vor Deiner Haustür.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
network_loading_state
Dieser Käfer ist für den Menschen vollkommen harmlos, da er weder beißen noch stechen kann. Er gilt nicht als Materialschädling an verbautem Holz, da die Larven für ihre Entwicklung auf eine gewisse Restfeuchte im Totholz angewiesen sind. Im Garten ist er ein nützlicher Teil des natürlichen Stoffkreislaufs.
Körper
Körperlänge
1.4048 cm
Gewicht
0.038262 g
Der Sauerkirschen-Widderbock (Xylotrechus arvicola) gehört zur Familie der Bockkäfer innerhalb der Ordnung der Käfer (Coleoptera). Seine Verbreitung erstreckt sich über weite Teile Europas, wobei er bevorzugt in warmen Lagen und lichten Laubwäldern vorkommt. Mit einer Körperlänge von 8 bis 20 Millimetern zählt er zu den mittelgroßen Vertretern seiner Gattung. Die Lebensweise ist eng an das Vorhandensein von Totholz gebunden, in dem die Larvalentwicklung stattfindet.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Hagge et al. (2021) — Saproxylic Beetle Morphological Trait Database, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.2fqz612p3 (CC0 1.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →