Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Diese kleine Spinne (Zelotes callidus) aus der Gattung der Plattbauchspinnen (Zelotes) fällt vor allem durch ihren flachen, oft dunkel gefärbten Körper auf. Ihre flache Körperbauweise ermöglicht es ihr, geschickt unter Steinen oder in engen Ritzen zu unterschlupfen. Als Mitglied der Plattbauchspinnen (Gnaphosidae) besitzt sie charakteristische, zylindrische Spinnwarzen (röhrenförmige Organe zur Seidenausgabe) am Hinterleibsende. In deinem Garten bewegt sie sich meist flink direkt am Boden, da sie zu den aktiven Jägern gehört, die keine Fangnetze zum Beutefang weben. Da sie ein nächtlicher Räuber ist, ernährt sie sich allgemein von verschiedenen kleinen Insekten und anderen Gliederfüßern (Tiere mit gegliederten Beinen). Durch diese Lebensweise nimmt sie eine wichtige ökologische Rolle bei der natürlichen Regulation (Steuerung) von Kleintierpopulationen ein. Die Art ist vorwiegend in wärmeren europäischen Gebieten wie Frankreich, Italien und Spanien verbreitet. Tagsüber verbirgt sie sich gerne in kleinen, selbst gesponnenen Wohnröhren aus Seide unter Totholz oder Steinen. Du kannst den Tieren helfen, indem du naturbelassene Ecken mit Laubschichten oder Steinhaufen als Rückzugsorte schaffst. Auf den Einsatz chemischer Mittel solltest du verzichten, um die empfindlichen Spinnentiere zu schonen. Ein strukturreicher Garten bietet diesen nützlichen Gästen den notwendigen Lebensraum.
Da in der Datenbank keine zeitlichen Angaben hinterlegt sind, liegen keine Informationen zum jahreszeitlichen Rhythmus vor.
Diese Spinne (Zelotes callidus) ist für Menschen vollkommen harmlos und verhält sich bei Begegnungen friedlich. Ein besonderer gesetzlicher Schutzstatus oder eine Giftigkeit gegenüber Menschen liegen nach aktuellem Kenntnisstand nicht vor.
Die Art (Zelotes callidus) ist taxonomisch (systematisch) den Webspinnen (Araneae) und dort der Familie der Plattbauchspinnen (Gnaphosidae) zugeordnet. Ihre Verbreitung konzentriert sich laut wissenschaftlichen Daten auf Südeuropa, insbesondere auf Frankreich, Italien und Spanien. Als bodenbewohnender Jäger zeichnet sie sich durch eine aktive Lebensweise ohne den Bau von Fangnetzen aus. Sie bevorzugt warme Habitate, in denen sie ihre ökologische Nische als räuberischer Bodenbewohner ausfüllt.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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