Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Die Plattbauchspinne (Zelotes egregius) erkennst du meist an ihrem flachen, oft dunkel gefärbten Körper, der es ihr ermöglicht, sich flink in engen Spalten zu verstecken. Als Vertreterin der Spinnentiere (Arachnida) führt sie ein eher verborgenes Leben am Boden deines Gartens. Du wirst dieses Tier vermutlich eher selten am Tag zu Gesicht bekommen, da viele Arten dieser Gruppe dämmerungs- oder nachtaktiv sind. In deinem Garten übernimmt sie eine wichtige Funktion als Jägerin, die am Erdboden patrouilliert. Sie baut keine typischen Radnetze zum Beutefang, sondern nutzt ihre Geschwindigkeit, um Beute direkt zu überwältigen. Ihre Nahrung besteht aus verschiedenen kleinen Insekten und anderen Gliedertieren, was sie zu einer natürlichen Regulatorin im Ökosystem macht. Durch ihr räuberisches Verhalten hilft sie dabei, das biologische Gleichgewicht in den bodennahen Schichten deiner Beete zu wahren. Um diese Spinne zu unterstützen, solltest du Strukturen wie Totholz oder Steinhaufen ungestört lassen. Solche Verstecke bieten ihr den notwendigen Rückzugsort während der Ruhephasen. Ein naturnaher Garten mit einer dichten Mulchschicht (Abdeckung aus organischem Material) begünstigt ihr Vorkommen. Da sie sehr empfindlich auf Pestizide (chemische Schädlingsbekämpfungsmittel) reagiert, ist ein giftfreies Gärtnern der beste Schutz. Wenn du sie entdeckst, freu dich über eine nützliche Mitbewohnerin, die ganz ohne dein Zutun für Ordnung sorgt.
Diese Spinne ist für den Menschen vollkommen harmlos und verhält sich äußerst friedfertig. Es liegen keine Hinweise auf eine Gefährdung vor, doch sollte sie als nützlicher Teil der Bodenbiologie im Garten geschont werden. Ein behutsamer Umgang mit ihrem Lebensraum am Boden ist der beste Schutz für das Tier.
Innerhalb der Ordnung der Webspinnen (Araneae) gehört (Zelotes egregius) zur Gruppe der Spinnentiere (Arachnida). Ihr Verbreitungsgebiet konzentriert sich laut wissenschaftlichen Erfassungen auf südeuropäische Regionen wie Andorra, Frankreich, Italien und Spanien. Als typische Bodenbewohnerin lebt sie in der Streuschicht oder unter Steinen. Ihr Körperbau ist an eine Lebensweise in engen Zwischenräumen angepasst, was sie zu einer spezialisierten Jägerin der bodennahen Fauna macht.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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