Bild folgtKI-generierte IllustrationZelotes exiguus (Müller & Schenkel, 1895)
Die Felsheiden-Schwarzspinne (Zelotes exiguus) ist eine flinke, dunkel gefärbte Spinne, die keine Fangnetze webt, sondern ihre Beute nachts aktiv am Boden jagt. Dank ihres für Plattbauchspinnen (Gnaphosidae) typischen, abgeflachten Körpers kann sie sich hervorragend in engen Spalten verstecken. Tagsüber verbirgt sie sich meist unter Steinen oder in der Streuschicht (die oberste Schicht des Bodens aus herabgefallenen Blättern) Ihres Gartens. Ihr Speiseplan umfasst kleine Insekten und andere Gliederfüßer (Tiere mit gelenkigen Beinen), was sie zu einer nützlichen Helferin bei der biologischen Schädlingsregulation macht. Sie können diese Tiere unterstützen, indem Sie im Garten natürliche Strukturen wie Laubhaufen oder Trockenmauern belassen. Auf den Einsatz von chemischen Spritzmitteln sollten Sie verzichten, um die empfindlichen Bodenbewohner nicht zu gefährden. Wenn Sie eine solche Spinne entdecken, ist dies ein Zeichen für ein funktionsfähiges Kleinklima am Boden. Lassen Sie das Tier einfach gewähren, da es sehr scheu ist und den Kontakt zum Menschen meidet. Als nächtliche Jägerin bleibt sie meist unbemerkt und reguliert die Bestände kleinerer Bodenlebewesen.
Spezifische Daten zu den Aktivitätsphasen im Jahresverlauf liegen für diese Art nicht vor. Als heimische Spinne ist sie jedoch ganzjährig Teil der regionalen Fauna (Tierwelt) und überdauert die Wintermonate in geschützten Bodenstrukturen.
Diese Spinne ist für den Menschen vollkommen harmlos und zudem äußerst scheu. Ihre Kieferklauen sind zu klein, um die menschliche Haut zu durchdringen, weshalb keinerlei Verletzungsgefahr für Gärtner besteht.
Die Felsheiden-Schwarzspinne wird taxonomisch (wissenschaftlich eingeordnet) in die Ordnung der Webspinnen (Araneae) und die Familie der Plattbauchspinnen (Gnaphosidae) gestellt. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch (natürlicherweise vorkommend). Als Vertreterin der Gattung Zelotes ist sie ein spezialisierter Bodenbewohner, der ohne festes Fangnetz auskommt. Ihre Lebensweise ist räuberisch, wobei sie eine wichtige Rolle im ökologischen Gefüge der Bodenorganismen einnimmt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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