Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Du hast vielleicht im Garten unter einem Stein eine flinke, dunkle Spinne huschen sehen, die zur Gattung der Plattbauchspinnen (Zelotes) gehört. Diese Tiere zeichnen sich dadurch aus, dass sie keine Fangnetze weben, sondern ihre Beute aktiv am Boden verfolgen. Tagsüber ziehen sie sich meist in kleine Gespinstsäcke zurück, die sie in Mauerspalten oder unter Totholz (abgestorbenes Holz) anlegen. Als nächtliche Jäger sind sie erst in der Dämmerung aktiv und bleiben dem menschlichen Auge oft verborgen. Ihre Nahrung setzt sich aus verschiedenen kleinen Insekten und anderen bodenbewohnenden Gliedertieren zusammen. Durch diese Ernährungsweise wirken sie als natürliche Regulatoren und halten das ökologische Gleichgewicht in deinen Beeten aufrecht. In deinem Garten kannst du diese nützlichen Spinnentiere unterstützen, indem du Laub liegen lässt und Steinhaufen als Rückzugsorte anbietest. Da sie sehr empfindlich auf Pestizide (Pflanzenschutzmittel) reagieren, ist ein ökologisch bewirtschafteter Garten ihre wichtigste Lebensgrundlage. Die Spinne ist ein faszinierendes Beispiel für die Vielfalt der Bodenfauna (Tierwelt des Bodens), die oft im Verborgenen arbeitet. Wenn du eine solche Spinne entdeckst, ist das ein Kompliment an deinen naturnahen Gartenstil.
Diese Spinnenart ist für Menschen und Haustiere absolut harmlos, da sie weder aggressiv ist noch über ein wirksames Gift verfügt. Bei Gefahr ziehen die Tiere den Rückzug vor und verstecken sich schnell in Bodenspalten oder unter Vegetation.
Die Art Zelotes nigropunctatus wird innerhalb der Spinnentiere (Arachnida) der Gattung Zelotes zugeordnet. Das Hauptverbreitungsgebiet dieser spezifischen Art liegt laut wissenschaftlichen Daten in Europa, mit einem dokumentierten Schwerpunkt in Portugal. Wie alle Vertreter ihrer Gruppe leben diese Tiere vorrangig in der Streuschicht (oberste Bodenschicht aus Laub) oder unter Steinen. Sie sind als spezialisierte Bodenjäger bekannt, die eine hohe Agilität (Beweglichkeit) aufweisen.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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