Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Miturgidae
Auch bekannt als: Dornhandwanderspinne
Die langen, dunklen Stacheln an den Unterseiten der Vorderbeine sind das namensgebende Erkennungsmerkmal, durch das du das Gewöhnliche Stachelbein (Zora spinimana) identifizieren kannst. Diese einheimische Webspinne (Ordnung der Spinnentiere) webt keine Fangnetze, sondern streift als flinker Jäger durch die bodennahe Vegetation deines Gartens. Besonders im April werden die Tiere aktiv und suchen am Boden nach Beute. Als räuberisch (andere Gliedertiere fressend) lebende Art vertilgt sie kleine Insekten und trägt so zum ökologischen Gleichgewicht bei. Du findest sie meist in der Laubschicht oder im Moos, wo sie gut getarnt ihrer Nahrung auflauert. In deinem Garten übernimmt sie die Rolle eines nützlichen Schädlingsbekämpfers, der lautlos im Verborgenen arbeitet. Um diesen Helfer zu unterstützen, solltest du abgefallenes Laub und Bodenbedecker in ruhigen Gartenecken belassen. Solche Strukturen bieten den Tieren den nötigen Schutz und Lebensraum für die Jagd. Wenn du im Frühjahr vorsichtig das alte Laub beiseite schiebst, kannst du die flinken Läufer entdecken. Da sie standorttreu sind, bleiben sie oft über lange Zeit in einem naturnah gestalteten Bereich.
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Diese Spinne ist für den Menschen vollkommen harmlos und zudem ein nützlicher Mitbewohner, da sie kleine Insekten frisst. Sie verfügt über keinen Giftapparat, der die menschliche Haut durchdringen könnte, und verhält sich gegenüber Menschen scheu.
Das Gewöhnliche Stachelbein (Zora spinimana) gehört zur Familie der Miturgidae und wird innerhalb der Ordnung der Webspinnen (Araneae) geführt. Sein Verbreitungsgebiet umfasst weite Teile Mitteleuropas, einschließlich Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien. Als bodenbewohnende Art bevorzugt sie mäßig feuchte bis trockene Standorte mit ausreichend Deckung. Die Tiere führen eine räuberische Lebensweise und sind auf die Jagd am Boden spezialisiert.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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