Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Zoropsidae
Das auffälligste Merkmal dieser Spinne ist die markante Zeichnung auf ihrem Vorderkörper, die mit etwas Fantasie an den namensgebenden Vampir Nosferatu erinnert. Im Gegensatz zu vielen anderen heimischen Arten baut dieser Vertreter der Zoropsidae (Kräuselspinnenartige) keine Fangnetze, sondern geht als aktiver Lauerjäger nachts auf die Pirsch. Du wirst sie daher oft an Wänden oder in geschützten Winkeln entdecken, wo sie regungslos auf Beute wartet. Ihre Nahrung besteht aus verschiedenen Insekten und anderen Gliedertieren (Tiere mit einem Außenskelett), die sie mit hoher Schnelligkeit überwältigt. In Deinem Garten übernimmt sie damit die wichtige Rolle einer natürlichen Kontrolleurin von Insektenpopulationen. Besonders in der kalten Jahreszeit sucht sie gerne die Wärme Deines Hauses auf, da sie recht frostempfindlich ist. Wenn Du ihr im Haus begegnest, kannst Du sie einfach mit einem Glas und einem Stück Papier vorsichtig nach draußen bringen. Als Gärtner profitierst Du von ihrer Anwesenheit, da sie ohne Chemieeinsatz zur biologischen Vielfalt in Deinem Umfeld beiträgt. Bewahre Ruhe, denn sie ist ein nützlicher Mitbewohner, der sich meist sehr zurückhaltend gegenüber Menschen verhält.
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Die Nosferatu-Spinne ist für Menschen weitgehend harmlos, kann aber bei direkter Bedrängung zubeißen, was in der Intensität einem leichten Wespenstich ähnelt. Da sie keinen besonderen Schutzstatus genießt, ist kein rechtlicher Aspekt zu beachten, dennoch sollte sie als nützlicher Jäger im Garten willkommen sein.
Die Nosferatu-Spinne (Zoropsis spinimana) gehört zur Familie der Zoropsidae und ist ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, gilt jedoch heute in Deutschland, Österreich und der Schweiz als etabliert. Als kräuselartige Jagdspinne zeichnet sie sich durch spezielle Hafthaare an den Beinen aus, die ihr das Klettern an glatten Oberflächen ermöglichen. Sie bevorzugt warme Lebensräume und wird daher im nördlichen Europa häufig im Siedlungsbereich und innerhalb von Gebäuden nachgewiesen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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