Bild folgtKI-generierte IllustrationZygaena lonicerae (Scheven, 1777)
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Wirtspflanzen
bekannt
Du erkennst das Grosse Fünffleckwidderchen an seinen fünf markanten roten Flecken auf den tiefblauen, metallisch glänzenden Vorderflügeln und seinem auffällig langsamen, fast schwebenden Flug. Mit einer Körpermasse von etwa 0,0382 Gramm gehört dieser Falter zu den mittelgroßen Vertretern seiner Familie. Das Tier bringt pro Jahr nur eine einzige Generation hervor. Die erwachsenen Falter sind im Hochsommer, vor allem in den Monaten Juni und Juli, in Deinem Garten aktiv. In dieser Zeit besuchen sie gezielt Nektarquellen wie die Wiesen-Margerite (Artengruppe), die Moschus-Malve oder die Lanzett-Kratzdistel. Die Raupen sind oligophag (auf wenige Pflanzenfamilien spezialisiert) und fressen an Schmetterlingsblütlern wie dem Gewöhnlichen Hornklee (Artengruppe) oder der Saat-Esparsette (Artengruppe). Das Tier überwintert als Raupe in einer Diapause (Entwicklungsruhe) in der dichten Vegetation oder am Boden. Um diesen Gast zu fördern, solltest Du heimische Kleearten und die Wiesen-Platterbse in Deinem Garten stehen lassen. Ein seltener gemähter Saum mit der Alpischen Skabiosen-Flockenblume bietet den Faltern im Sommer eine lebenswichtige Energiequelle. Auch die Vogel-Wicke (Artengruppe) ist eine wertvolle Bereicherung für Dein Grundstück.
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Dieses Tier ist völlig harmlos für den Menschen, da es weder stechen noch beißen kann. Es ist ein faszinierender und gern gesehener Gartenbesucher, der unter Naturschutz steht. Bitte verzichte darauf, die Falter anzufassen, um die empfindliche Schuppenschicht ihrer Flügel nicht zu verletzen.
Das Grosse Fünffleckwidderchen (Zygaena lonicerae) gehört zur Familie der Zygaenidae (Widderchen) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Es ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz weit verbreitet und bevorzugt sonnige, offene Lebensräume. Charakteristisch für diese tagaktiven Nachtfalter sind die keulenförmig verdickten Fühler und die kontrastreiche Warnfärbung. Die Art ist auf eine intakte Verbindung von speziellen Raupenfutterpflanzen und Nektarquellen angewiesen, was sie zu einem wertvollen Zeiger für die ökologische Qualität eines Gartens macht.
Körpergröße
medium
Nahrung
oligophagous
9 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
28 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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