
Narcissus poeticus
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Montreux-Narzisse, Dichternarzisse, Dichter-Narzisse, Weiße Narzisse
Typisch für die Weiße Narzisse (Narcissus poeticus) sind ihre schneeweißen Blütenblätter und die auffällig kurze, gelbe Nebenkrone mit dem feinen roten Rand. In unseren Gärten ist sie als Archäophyt (eine vor langer Zeit eingeführte, heute heimische Art) ein wertvolles Bindeglied zwischen Natur und Kultur. Da sie als Indigen (einheimisch) gilt, ist sie bestens an unser Klima angepasst und fördert die Beständigkeit der regionalen Pflanzenwelt. Sie bringt Struktur in deine Beete und erhält ein jahrhundertealtes biologisches Erbe lebendig. Mit ihrer Pflanzung entscheidest du dich für ein echtes Stück Naturgeschichte, das deinen Garten bereichert.
Heimische Schönheit mit Tradition: Die Weiße Narzisse für langlebige Naturgärten.
Als Indigen (einheimisch) oder Archäophyt eingestufte Pflanze trägt die Weiße Narzisse zur Stabilität unserer heimischen Ökosysteme bei. Auch wenn spezifische Bestäubungsdaten für diese Artengruppe in dieser Datenbank noch nicht hinterlegt sind, bietet sie als langlebige Art eine wichtige Struktur in naturnahen Gärten. Ihre Anpassung an das regionale Klima macht sie zu einem robusten Bestandteil der Biodiversität. Durch ihre Verwilderungstendenz schafft sie dauerhafte Lebensräume für die Bodenfauna und fördert die biologische Vielfalt auf lokaler Ebene.
Die Weiße Narzisse ist nicht kindersicher und in allen Teilen giftig. Der Kontakt mit dem Pflanzensaft kann Hautreizungen auslösen, weshalb das Tragen von Handschuhen bei der Pflanzung ratsam ist. Eine Verwechslung mit anderen (ebenfalls giftigen) Narzissenarten ist möglich, ändert aber nichts an der notwendigen Vorsicht im Umgang mit der Pflanze.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Apr – Mai
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,358 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Weiße Narzisse ist eine ausdauernde Zwiebelpflanze, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz vor allem auf frischen (mäßig feuchten) Bergwiesen vorkommt. Sie gehört zu den Geophyten (Pflanzen, die ungünstige Zeiten unter der Erde überdauern) und zeichnet sich durch ihren intensiven Duft aus. Da sie auf der Roten Liste unter der Kategorie D (Datenlage unzureichend) geführt wird, ist die Erhaltung in Gartenkultur ökologisch sinnvoll. Morphologisch unterscheidet sie sich von Zuchtformen durch die charakteristisch flache, farbig gerandete Nebenkrone.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_433999348
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.