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Leontopodium nivale
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Auch bekannt als: Leontopodium nivale subsp. alpinum, Silberstern, Alpen-Edelweiß, Leontopodium nivale
Auffällig sind die sternförmig angeordneten, weiß-filzigen Hochblätter, die wie kleine Polster aussehen und die eigentlichen gelben Blütenköpfchen umschließen. Die Pflanze ist perfekt für trockene Nischen geeignet und bringt alpines Flair in Steingärten. Da für diese Art keine spezifischen Insektenbeziehungen in der Datenbank hinterlegt sind, steht ihre Rolle als spezialisierter Überlebenskünstler karger Standorte im Vordergrund. Hast du schon einen sonnigen Platz auf Kalkstein für diese Kostbarkeit reserviert?
Ein weißer Stern für deinen Steingarten: Robustes Alpen-Juwel aus Österreich.
Da keine spezifischen Bestäuberdaten in der Faktenbasis vorliegen, konzentriert sich der ökologische Wert auf die spezialisierte Nische im Steingarten. In Österreich dient das Edelweiß als wichtige Nektarquelle in extremen Höhen, wo nur wenige Arten überdauern können. Die Hochblätter reflektieren UV-Licht stark, was Insekten über weite Distanzen den Weg weist. Im Hausgarten fördert die Pflanze die Biodiversität, indem sie spezialisierten Bewohnern von Trockenmauern und Alpinarien einen Lebensraum bietet. Durch die Behaarung ist sie zudem gegen extreme Witterung gewappnet und bietet Kleinstlebewesen Schutz.
Die Datenbank stuft das Alpen-Edelweiß als nicht kindersicher ein. Auch wenn keine schwere Giftigkeit bekannt ist, kann die starke Behaarung bei empfindlicher Haut Reizungen auslösen und die Pflanze ist nicht für den Verzehr geeignet. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten im Garten.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Sep
Nektarwert
1
Pollenwert
1
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,11 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Alpen-Edelweiß (Leontopodium nivale) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). In der Region ist es primär in den alpinen Höhenlagen von Österreich verbreitet, wo es bevorzugt auf Kalkstein siedelt. Als Pionierpflanze (Art, die neue Lebensräume als Erstbesiedler erschließt) wächst es in Felsspalten und auf Schutthalden. Die dichte, weiße Behaarung ist eine morphologische Besonderheit, die als Schutz vor starker UV-Strahlung und als Verdunstungsschutz in extremen Lagen dient.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.