Imaginea urmeazăIlustrație generată de AIGomphus simillimus
Cunoscut și sub numele de: Gelbe Keiljungfer
Die Zierliche Keiljungfer (Gomphus simillimus) erkennst du an ihrem schlanken Körper mit der keulenförmigen Verdickung am Hinterleibsende sowie der gelb-grünen Grundfärbung mit schwarzen Zeichnungen. Als geschickte Jägerin fängt sie andere Insekten direkt im Flug und nutzt ihre weit auseinanderstehenden Augen für die Ortung der Beute. Ihr Leben beginnt jedoch verborgen am Grund von Fließgewässern, wo die Larven im Sediment auf Beute lauern. Bevor sie zum flugfähigen Insekt, dem Imago (erwachsenes Tier), werden, klettern sie für den Schlupfvorgang an Halmen aus dem Wasser. Die zurückbleibende Larvenhülle, die man als Exuvie bezeichnet, ist oft noch lange an Uferstrukturen zu finden. In deinem Garten taucht dieser seltene Gast meist nur auf, wenn saubere Fließgewässer in der Nähe liegen. Du kannst den Erhalt dieser Art unterstützen, indem du auf jegliche chemische Mittel verzichtest und die natürliche Ufervegetation an angrenzenden Bächen unangetastet lässt. Die Libelle nutzt sonnige Plätze auf Steinen oder Totholz gern als Ansitz für ihre Jagdausflüge. Da sie ein wichtiger Regulator im Ökosystem ist, profitierst du von ihrer Anwesenheit durch die natürliche Kontrolle kleinerer Fluginsekten.
Diese Libelle ist für Menschen vollkommen harmlos, da sie weder stechen noch beißen kann. Sie steht unter besonderem Artenschutz und darf nicht gefangen werden. Als nützlicher Insektenfresser ist sie in jedem naturnahen Garten ein hochwillkommener Gast.
Die Zierliche Keiljungfer gehört zur Familie der Flussjungfern (Gomphidae) und ist eine in Mitteleuropa heimische Libellenart. Sie besiedelt vorrangig größere, langsam fließende Bäche und Flüsse mit sandigem oder kiesigem Grund. Mit einer Flügelspannweite von etwa sechs bis sieben Zentimetern zählt sie zu den mittelgroßen Vertretern ihrer Gattung. Die Larvenentwicklung findet über mehrere Jahre im Gewässersubstrat statt, bevor die geschlechtsreifen Tiere ihre kurze Flugphase beginnen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF — Occurrence data via GBIF Backbone Taxonomy
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