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Aconitum pilipes
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An seinen markanten, helmartigen Blüten und den deutlich behaarten Stängeln lässt sich der Behaarte Eisenhut (Aconitum pilipes) sofort erkennen. Als Bewohner kühlerer Lagen ist er ein Spezialist für Gartenbereiche, die anderen Stauden zu schattig oder feucht sind. Da er als Starkzehrer (Pflanze mit hohem Nährstoffbedarf) gilt, zeigt er uns an, wo der Boden besonders gehaltvoll ist. Er bringt alpine Struktur an Plätze, die oft schwer zu bepflanzen sind. In deinem Garten sorgt er für vertikale Akzente in kühlen Winkeln. Wer diesen robusten Gebirgsbewohner im Garten hat, unterstützt eine Pflanze, die perfekt an raueres Klima angepasst ist.
Alpiner Spezialist: Der Behaarte Eisenhut bringt Farbe in kühle Gartenwinkel.
Der Behaarte Eisenhut besetzt als Spezialist eine wichtige ökologische Nische in kühlen und feuchten Lagen. Er gedeiht dort, wo die Standortbedingungen für viele andere Pflanzen zu rau sind, und trägt so zur Pflanzendiversität in höheren Lagen bei. Da er bevorzugt auf nährstoffreichen Böden wächst, fungiert er als wichtiger Bestandteil stabiler Pflanzengesellschaften im Halbschatten. Seine Präsenz im Garten fördert ein kleinklimatisch stabiles Umfeld für bodennah lebende Organismen. Durch seine Mehrjährigkeit bietet er über lange Zeiträume hinweg Struktur in der Krautschicht des Gartens.
Diese Pflanze ist in allen Teilen, besonders in der Wurzel, sehr giftig durch Alkaloide wie Aconitin. Sie ist nicht kindersicher und für Haushalte mit Tieren ungeeignet; bereits Hautkontakt kann Reizungen verursachen. Bei Verdacht auf Vergiftung durch Einnahme kontaktiere sofort den Giftnotruf 0228 19 240. Trage beim Pflanzen oder Schneiden immer Handschuhe.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Behaarte Eisenhut gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Er ist in Deutschland und Österreich heimisch und besiedelt bevorzugt Standorte, die durch Kälte geprägt sind (Ellenberg Temperaturwert 3). Sein natürlicher Lebensraum sind frische, nährstoffreiche Böden im Halbschatten, oft in alpinen Regionen. Als mehrjährige, krautige Pflanze (Pflanze ohne verholzende Teile) überdauert er den Winter unter der Erde. Er gilt als Indigen (einheimisch), was ihn botanisch wertvoll für die regionale Artenvielfalt macht.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.