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Aegilops speltoides
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Auch bekannt als: Aegilops speltoides
Wer Aegilops speltoides einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren markanten, breitblättrigen Halmen und dem urigen Wuchs eines Wildgrases fällt sie sofort auf. In deinem Naturgarten ist sie besonders wertvoll, da sie als direkte Vorfahrin unseres Kulturbrots gilt und somit wichtiges genetisches Erbe bewahrt. Mit ihren vergleichsweise schweren Samen bietet sie eine nahrhafte Energiequelle für bodenbewohnende Tiere und verschiedene Vogelarten. Du holst dir mit ihr ein echtes Stück Evolutionsgeschichte direkt ins Beet. Es ist faszinierend zu sehen, wie aus solchen robusten Wildformen unsere heutigen Getreidesorten entstanden sind.
Ein lebendes Fossil: Hol dir den wilden Ahnen des Weizens in deinen Garten.
Die ökologische Bedeutung liegt vor allem in der Bereitstellung von Nahrung durch die Samenproduktion. Mit einem Gewicht von 6,51 mg sind die Diasporen (Ausbreitungseinheiten) vergleichsweise schwer, was zu einer Kurzdistanz-Ausbreitung führt. Diese am Boden liegenden Samen sind eine wichtige Futterquelle für Vögel und kleine Säugetiere in den späten Sommermonaten. Da die Pflanze nicht verholzt, bietet das weiche Pflanzenmaterial zudem Versteckmöglichkeiten für verschiedene Wirbellose. Auch wenn keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, bereichert dieses Wildgras die strukturelle Vielfalt im Garten und fördert die natürliche Bodendynamik durch Tierverbreitung.
Bitte beachte, dass dieses Gras als nicht kindersicher eingestuft ist. Dies liegt häufig an den festen Grannen (borstenartige Fortsätze an den Ähren), die bei Kontakt oder versehentlichem Verschlucken mechanische Reizungen der Schleimhäute verursachen können. Halte Kleinkinder daher von der Pflanze fern und achte darauf, dass keine Pflanzenteile in den Mund gelangen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Dieses Gras gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und zur Gattung Aegilops, die eng mit dem Weizen verwandt ist. In der Natur findet man sie oft in Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) oder an Wegrändern im östlichen Mittelmeerraum. Morphologisch auffällig ist ihre breitblättrige Struktur und der nicht verholzte Wuchs, der typisch für einjährige oder kurzlebige Gräser dieser Gruppe ist. Als diploider Spender des B-Genoms spielt sie eine zentrale Rolle in der Abstammung des modernen Brotweizens.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.