Bild folgtKI-generierte IllustrationAgriphila tristellus (Denis & Schiffermüller), 1775
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Typisch für den Gestreiften Graszünsler (Agriphila tristellus) ist seine schmale Silhouette mit den eng an den Körper angelegten Flügeln, die ihm eine fast stabförmige Gestalt verleihen. Du solltest zwischen dem ausgewachsenen Falter und seinem Jugendstadium, der Raupe, unterscheiden. Die Raupen dieses Schmetterlings (Lepidoptera) sind auf die Rasen-Schmiele (Artengruppe - eine Gruppe eng verwandter Grasarten) als Futterquelle angewiesen. Wenn der Falter herangewachsen ist, besucht er zur Nahrungsaufnahme die Große Klette. In deinem Garten ist diese heimische Art ein nützlicher Bestandteil der Natur, da sie als Beute für Vögel und Fledermäuse dient. Du kannst den Zünsler unterstützen, indem du Gräser wie die Rasen-Schmiele an geschützten Stellen stehen lässt. Der Falter ist vorwiegend dämmerungsaktiv (während der Abenddämmerung fliegend) und ruht tagsüber gut getarnt in der Vegetation. Ein Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel (Insektengifte) hilft dabei, seinen Lebensraum stabil zu halten. Da er in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet ist, kannst du ihn mit etwas Geduld in einer naturnahen Wiese entdecken. So förderst du die Artenvielfalt (Biodiversität) direkt vor deiner Haustür und schaffst einen wertvollen Rückzugsort für Insekten.
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Der Gestreifte Graszünsler ist für Menschen, Haustiere und Nutzpflanzen absolut harmlos. Er besitzt keinen speziellen Schutzstatus nach der Roten Liste, ist jedoch als Teil der natürlichen Nahrungskette ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Garten-Ökosystems (Zusammenspiel der Lebewesen).
Der Gestreifte Graszünsler (Agriphila tristellus) gehört zur Familie der Crambidae innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Sein Vorkommen erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien. Die Falter sind an ihrer schlanken Gestalt und den langen, schnauzenartigen Kiefertastern am Kopf gut erkennbar. In der Ruheposition sind die Flügel eng um den Körper gerollt, was ihnen ein stabähnliches Aussehen verleiht. Diese Tarnung schützt sie in ihrem bevorzugten Lebensraum, den Grasflächen, vor Fressfeinden.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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