
Alces alces (Linnaeus, 1758)
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Mit einer Schulterhöhe von bis zu zwei Metern, seinem dunkelbraunen Fell und der markanten Geweihform ist der Elch (Alces alces) das größte heimische Landsäugetier, welches oft gemächlich durch Sumpfgebiete streift. Diese imposanten Tiere bevorzugen waldreiche Gebiete mit angrenzenden Feuchtbiotopen (Lebensräumen am Wasser), können aber auf ihren Wanderungen gelegentlich in weitläufige Gärten vordringen. Als Herbivoren (Pflanzenfresser) nutzen sie eine Vielzahl von Gewächsen in ihrer Umgebung. In Deinem Garten könnten sie sich an der Weißen Schneebeere, am Apfel oder an der Himbeere gütlich tun. Auch Wald-Erdbeere, Gewöhnliche Braunelle oder Gewöhnlicher Gilbweiderich gehören zum Speiseplan. Zusätzlich dienen Gehölze wie die Bastard-Schwarz-Pappel oder die Weide (Salix bicolor × myrsinifolia) als Nahrung. Die Tiere sind dämmerungsaktiv (während der Sonnenauf- und -untergangszeiten aktiv), was Begegnungen meist auf die frühen Morgenstunden beschränkt. Während der Wintermonate halten Elche keine Winterruhe (Zustand reduzierter Aktivität), sondern bleiben auf Nahrungssuche aktiv. Um Deinen Garten für diese seltenen Gäste passierbar zu halten, solltest Du auf hohe Zäune verzichten, die Wanderkorridore (Routen für Wildtiere) unterbrechen. Ein naturnaher Garten mit Wildpflanzen wie dem Kletten-Labkraut (Artengruppe) bietet ihnen wertvolle Nahrung. Solltest Du diesem Giganten begegnen, bewahre stets Ruhe und halte Abstand.
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Der Elch ist eine streng geschützte Wildtierart. Er ist nicht giftig, kann jedoch bei Unterschreitung der Fluchtdistanz aufgrund seiner Körperkraft gefährlich reagieren. Ein eigenmächtiges Umsiedeln ist verboten und für Laien aufgrund der Größe des Tieres unmöglich.
Der Elch (Alces alces (Linnaeus, 1758)) gehört zur Familie der Hirsche (Cervidae) und ist der größte heute lebende Vertreter dieser Gruppe. Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch, wobei die Bestände vor allem durch Zuwanderung aus Osteuropa wieder zunehmen. Als Einzelgänger bewohnt er bevorzugt boreale Landschaften mit hohem Wasseranteil. Mit einer Körperlänge von bis zu drei Metern beeindruckt er durch seine Größe. Seine Lebensweise ist stark an die Verfügbarkeit von Feuchtvegetation und jungen Baumtrieben angepasst.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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