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Alchemilla hybrida
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Unverwechselbar ist der Bastard-Frauenmantel (Alchemilla hybrida agg.) an seinen fächerförmig gefalteten Blättern, an deren gezähnten Rändern sich oft glitzernde Wassertropfen sammeln. Diese Tropfen entstehen durch Guttation (aktive Wasserausscheidung der Pflanze über die Blattspitzen). Da die Art auf der Roten Liste mit der Stufe 3 geführt wird, gilt sie als gefährdet und ist eine wertvolle Ergänzung für deinen Garten, um die heimische Vielfalt gezielt zu fördern. Mit ihrer Wahl unterstützt du den Erhalt einer bedrohten einheimischen Art. Schau dir das Schauspiel der Wassertropfen am frühen Morgen einmal aus der Nähe an.
Gefährdete Kostbarkeit: Schütze mit dieser seltenen Schönheit unsere Artenvielfalt.
Als Art der Roten Liste (Kategorie 3) hat der Bastard-Frauenmantel eine hohe Bedeutung für den Artenschutz in Deutschland. Er ist ein wertvoller Bestandteil heimischer Pflanzengesellschaften auf mageren Standorten. Seine Blüten bieten Nahrung für verschiedene Insektengruppen, die auf offene Blütenstrukturen angewiesen sind. Die Blätter fungieren durch die Guttationstropfen zudem als wichtige Tränke für Insekten. Da die Pflanze indigen (einheimisch) ist, fügt sie sich perfekt in die lokalen ökologischen Kreisläufe ein und stärkt die Widerstandsfähigkeit deines Gartens.
Die Pflanze ist laut vorliegenden Daten nicht als kindersicher eingestuft. Achte daher darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile verzehren. Es besteht keine direkte Verwechslungsgefahr mit hochgiftigen heimischen Wildpflanzen ähnlicher Gestalt.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,05 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Bastard-Frauenmantel gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und zur Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Er ist eine indigen (einheimisch) vorkommende Art in Deutschland und besiedelt bevorzugt magere Standorte. Morphologisch zeichnet er sich durch meist behaarte Blattstiele und Blattspreiten sowie kleine, gelb-grüne Blüten aus, die in lockeren Knäueln stehen. Eine Besonderheit der Gattung ist die Apomixis (Samenbildung ohne Befruchtung), was zur Ausbildung vieler ähnlicher Sippen führt.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.