Bild folgtKI-generierte IllustrationAllium roseum
Auch bekannt als: Rosen-Lauch, Rosenlauch
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
26
Arten
interagieren
111
Interaktionen
dokumentiert
An seinen zartrosa, glockenförmigen Blüten und den markanten Brutzwiebeln im Blütenstand lässt sich der Rosen-Lauch (Allium roseum) sofort erkennen. Diese krautige Pflanze bringt im Hochsommer Struktur und Farbe in sonnige Beete, wenn viele andere Zwiebelpflanzen bereits eingezogen sind. Da er zu den Amaryllisgewächsen (Amaryllidaceae) gehört, bereichert er die Vielfalt deines Gartens um eine botanische Besonderheit, die besonders in warmen Lagen gut gedeiht. Mit seiner kompakten Wuchsform fügt er sich harmonisch in naturnahe Pflanzungen ein. Wenn du einen sonnigen, trockenen Platz in deinem Garten hast, ist dieser Lauch eine wunderbare Wahl für dich.
Späte Sommerblüte auf exakt 0,28 m: Der Rosen-Lauch für warme Gartenplätze.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Nach aktuellen Blühdaten liegt die Hauptblütezeit des Rosen-Lauchs in den Monaten Juli und August. In dieser Phase des Hochsommers stellt er eine wichtige Bereicherung des Blütenangebots dar, wenn die Frühlingsblüher längst verschwunden sind. Die Pflanze bildet neben Blüten oft auch Brutzwiebeln direkt im Blütenstand aus, was eine spezielle Strategie zur vegetativen Vermehrung (Vermehrung ohne Befruchtung) darstellt. Da er als krautige Pflanze im Herbst einzieht, bietet er Bodenraum für andere Arten der Krautschicht. Durch seine Vorliebe für trockene Standorte ist er ein idealer Kandidat für die Gestaltung klimaresilienter Gartenbereiche.
Der Rosen-Lauch ist laut den vorliegenden Gartendaten als nicht kindersicher eingestuft. Er sollte daher außerhalb der Reichweite von Kleinkindern gepflanzt werden. Im Falle eines unbeabsichtigten Verzehrs oder bei Fragen zu Vergiftungserscheinungen kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Aug
Nektarwert
5
Pollenwert
5
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.282 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort, der den Bedingungen eines Xerothermrasens (trockene, warme Magerwiesen) entspricht.
Achte auf einen gut durchlässigen Boden, da die Zwiebeln empfindlich auf zu viel Feuchtigkeit reagieren.
Die ideale Pflanzzeit ist im Herbst von September bis November oder im Frühjahr zwischen März und April.
Halte bei der Pflanzung die artspezifische Wuchshöhe von 0,28 m ein, um den Lauch nicht von größeren Nachbarn zu bedrängen.
Da die Pflanze nicht verholzt, zieht sie sich nach der Samenreife im Spätsommer vollständig in den Boden zurück.
Eine zusätzliche Düngung ist in der Regel nicht notwendig und könnte die Standfestigkeit eher mindern.
Vermehrung erfolgt über die im Blütenstand gebildeten Brutzwiebeln oder durch Versamung.
Gute Partnerin: Die Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie bevorzugt die gleichen mageren Standorte und ergänzt das Rosa des Lauchs mit ihren weißen Blütendolden.
Der Rosen-Lauch (Allium roseum) ist ein Vertreter der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae). In unserer Region findet man ihn vor allem an trocken-warmen Standorten, die Ähnlichkeit mit seinem natürlichen Lebensraum im Mittelmeerraum aufweisen. Er wächst als nicht verholzte, krautige Pflanze und nutzt Zwiebeln als Überdauerungsorgane. Ein morphologisches Merkmal sind die breitblättrigen Laubblätter, die im Kontrast zu den eher dünnen Blättern vieler anderer Allium-Arten stehen. Die Pflanze erreicht dabei eine sehr beständige Wuchshöhe von exakt 0,28 m.
3 Videos zu Rosen-Lauch



10 Arten interagieren mit dieser Pflanze
16 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →