
Pieris rapae
Auch bekannt als: Kleiner Kohl-Weißling, Kleiner Kohlweissling, Kleiner Kohlweißling, Rübenweißling
426
Pflanzen
besucht
949
Interaktionen
dokumentiert
50
Wirtspflanzen
bekannt
Typisch fuer den Kleinen Kohl-Weißling (Pieris rapae) sind seine weißen Flügeloberseiten mit den dunklen Spitzen und den charakteristischen schwarzen Punkten. Während die zierlichen Falter von Februar bis Oktober durch den Garten fliegen, leben die Raupen meist gut getarnt an ihren Futterpflanzen. Die erwachsenen Tiere besuchen zur Nektarsuche eine Vielzahl an Blüten, darunter den Borretsch, den Blut-Storchschnabel oder die Lanzett-Kratzdistel. Auch die Bittere Schleifenblume und die Skabiose (Scabiosa lucida) werden gezielt angeflogen. Die Raupen sind polyphag (viele verschiedene Pflanzenarten fressend) und ernähren sich unter anderem von Gemüse-Kohl, Meerrettich und der Knoblauchsrauke. Weitere wichtige Futterquellen für den Nachwuchs sind Wildkräuter wie die Gelbe Resede, der Acker-Senf und die Wege-Rauke. In deinem Garten kannst du den Falter fördern, indem du solche Wildpflanzen sowie blühende Apfelbäume (Malus domestica) erhältst. Da er eine heimische Art ist, fügt er sich harmonisch in das ökologische Gefüge ein. Seine Anwesenheit bereichert die Artenvielfalt deiner Grünanlage und zeigt eine gesunde Vernetzung von Nahrungsquellen auf.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Diese Art ist weder geschützt noch gefährdet und kommt in unseren Regionen sehr häufig vor. Der Schmetterling ist für Menschen vollkommen harmlos, lediglich im Gemüsegarten kann die Fraßtätigkeit der Raupen an Kohlpflanzen auffallen.
Der Kleine Kohl-Weißling gehört zur Familie der Weißlinge (Pieridae) in der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt offene Landschaften sowie Gärten. Ein markantes Merkmal ist die weiße Grundfärbung mit schwarzen Flecken auf den Vorderflügeln und einer Spannweite von etwa vier bis fünf Zentimetern. Die Art gilt als polyphag (auf keine spezielle Pflanzengattung begrenzt), was ihr die Besiedlung sehr unterschiedlicher Lebensräume ermöglicht.
Nahrung
polyphagous
50 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
376 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_590458100
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →