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Alyssum montanum
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Auch bekannt als: Sand-Steinkraut
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt das Berg-Steinkraut (Alyssum montanum) durch seine leuchtend gelben Blütentrauben auf, die über dichten, graugrünen Blattpolstern thronen. Da die Pflanze in der Natur mit der Roten Liste Stufe 3 als gefährdet gilt, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen echten Beitrag zum Artenschutz. Besonders die Verkannte Goldfurchenbiene (Halictus confusus) profitiert von dem frühen Nektarangebot ab März. Wenn du einen kargen, sonnigen Platz im Garten hast, ist dieser Überlebenskünstler genau die richtige Wahl für dich.
Gelbes Blütenmeer für die seltene Verkannte Goldfurchenbiene.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist das Berg-Steinkraut eine wertvolle Nahrungsquelle für spezialisierte Insekten im zeitigen Frühjahr. Besonders die Verkannte Goldfurchenbiene (Halictus confusus) steuert die gelben Blüten gezielt an. Da die Pflanze bereits im März zu blühen beginnt, schließt sie eine wichtige Versorgungslücke nach dem Winter. Da sie in der freien Natur gefährdet ist, fungiert dein Garten als wichtiger Rückzugsort für die genetische Vielfalt dieser heimischen Art.
Das Berg-Steinkraut ist als nicht kindersicher eingestuft und sollte daher nicht in Reichweite von Kleinkindern gepflanzt werden. Es besteht jedoch keine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Wildpflanzen. Die Pflanze ist für den rein dekorativen Einsatz im Naturgarten vorgesehen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mär – Mai
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,121 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Berg-Steinkraut gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) und ist als Indigen (einheimische Art) in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet. Sein natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und sonnige Felsfluren. Als ausdauernder Halbstrauch bildet er niedrige Polster, wobei die Blätter durch feine Haare vor Verdunstung geschützt sind.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.