Bild folgtKI-generierte IllustrationAmbrosia artemisiifolia
Auch bekannt als: Beifußblättriges Traubenkraut
10
Arten
interagieren
10
Interaktionen
dokumentiert
Typisch für die Beifuß-Ambrosie sind ihre tief fiederteiligen, breitblättrigen Blätter und die eher unscheinbaren, grüngelblichen Blütenstände am Ende der Triebe. Als Neophyt (eine nach 1492 eingewanderte Art) spielt sie in unseren Gärten eine ambivalente Rolle. Nach aktuellen Bestäubungsdaten bietet sie jedoch der Honigbiene und Vögeln wie dem Birkenzeisig wertvolle Nahrung im Spätsommer und Herbst. Wenn du sie in deinem Garten entdeckst, solltest du ihren Wuchs genau beobachten, da sie als nicht kindersicher gilt. Dennoch schließt sie für einige Tierarten eine Versorgungslücke in der nahrungsarmen Zeit.
Späte Samenoase: Wichtige Nahrung für Birkenzeisig und Schneeammer.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitiert vor allem die Honigbiene von den Blüten der Beifuß-Ambrosie in der späten Saison. Die Samenreife im Herbst stellt eine wichtige Futterquelle für Vögel dar; besonders der Birkenzeisig und die Schneeammer nutzen die kleinen Diasporen als Energiereserve. Auch spezialisiertere Arten wie der Pazifische Wasserpieper (*Anthus rubescens (Tunstall, 1771)*) und die Hottentotten-Ente (*Spatula hottentota (Eyton, 1838)*) wurden als Besucher dokumentiert. Da die Pflanze bis in den Oktober hinein blüht, ist sie ein relevanter Baustein in der herbstlichen Nahrungskette.
Die Beifuß-Ambrosie ist als nicht kindersicher eingestuft, weshalb du sie im Garten mit Vorsicht behandeln solltest. Es empfiehlt sich, die Pflanze außerhalb der Reichweite von Kindern zu halten. Sollte es zu Problemen nach einem Kontakt kommen, wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Aug – Okt
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.695 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 9), da die Pflanze viel direktes Licht benötigt.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht, Feuchtewert 4) und gut durchlässig sein.
Ideal ist eine kalkhaltige / basische (Reaktionswert 8) Bodenbeschaffenheit.
Als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf, Nährstoffwert 6) reicht normaler Gartenboden ohne starke Düngung aus.
Die Pflanzzeit liegt im Frühjahr zwischen März und Mai.
Achte auf die Wuchshöhe von 0.69 m und plane ausreichend Platz für die krautige Entwicklung ein.
Da die Pflanze nicht kindersicher ist, sollte sie nicht direkt an Spielbereichen stehen.
Eine Vermehrung erfolgt durch Selbstaussaat über die leichten Samen im Herbst.
Gute Partnerin: Die Wegwarte (*Cichorium intybus*) – sie bevorzugt ebenfalls sonnige, kalkreiche Standorte und ergänzt die ökologische Funktion.
Die Beifuß-Ambrosie (*Ambrosia artemisiifolia*) gehört zur Ordnung der Asternartigen (Asterales) und zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz als etablierter Neophyt weit verbreitet. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst meist sonnige, wärmeliebende (bevorzugt warme Lagen) Standorte auf kalkhaltigen / basischen (hoher pH-Wert) Böden. Die Pflanze wächst rein krautig (nicht verholzt) und erreicht eine Wuchshöhe von exakt 0.69 m.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
7 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →