Bild folgtKI-generierte IllustrationAnthidium manicatum (Linnaeus, 1758)
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Du erkennst die Gartenwollbiene an ihrer auffälligen gelben Fleckenzeichnung auf schwarzem Grund und dem rasanten Flug, bei dem sie oft schwebend mitten in der Luft verharrt. Auffällig sind zudem die gelben Flecken an den Seiten ihres Hinterleibs. Diese solitäre (einzeln lebende) Wildbiene bringt pro Jahr eine Generation hervor, wobei das Weibchen seine Eier in oberirdische Hohlräume legt. Im Frühling ab April sucht sie für die Nektaraufnahme gerne das Mauer-Zimbelkraut (Cymbalaria muralis) auf. Im Sommer findet man sie zuverlässig an Lippenblütlern wie dem Heil-Ziest (Stachys officinalis) oder dem Wald-Ziest (Stachys sylvatica). Die Larve ernährt sich von einem Gemisch aus Pollen und Nektar, das die Mutter in der Brutzelle deponiert. Den Winter überdauert das Tier als Ruhelarve (Entwicklungspause) in einem Kokon innerhalb des Nestes. Du kannst diese Art fördern, indem du heimische Pflanzen wie das Streifen-Leinkraut (Linaria vulgaris), die Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense) oder die Purpur-Waldfetthenne (Hylotelephium telephium) in deinem Garten anpflanzt. Ein sonniger Standort für diese Pflanzen ist ideal, da die Biene wärmeliebend ist. So bietest du ihr von April bis August eine kontinuierliche Nahrungsgrundlage.
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Dieses Tier ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Die Biene ist friedfertig und sticht nur bei extremer Bedrängnis, wobei ihr Stich für den Menschen unbedeutend ist. Da sie in der Region als heimisch gilt, ist kein spezieller Schutzstatus oder eine Umsiedlung notwendig.
Die Gartenwollbiene (Anthidium manicatum) gehört zur Familie der Megachilidae (Bauchsammlerbienen) innerhalb der Ordnung der Hautflügler. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt sonnige Gärten sowie Waldränder. Durch ihre charakteristische gelbe Zeichnung und den rasanten Flug ist sie für Laien gut zu erkennen. Als solitäre (einzeln lebende) Art bildet sie keine Staaten, sondern jedes Weibchen versorgt eigenständig seine Brut in Hohlräumen wie Mauerspalten.
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•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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