Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Sphecidae
Engl.: Heath Sand Wasp
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Unverwechselbar ist die Heide-Sandwespe an ihrem extrem schlanken Körperbau mit dem langen, am Ende rötlich gefärbten Hinterleibsstiel, dem sogenannten Petiolus. Diese Grabwespe erreicht eine Länge von 12 bis 18 Millimetern und zeigt ein faszinierendes Grabverhalten in offenen Bodenstellen. In deinem Garten tritt pro Jahr nur eine Generation auf, die hauptsächlich zwischen Juni und September aktiv ist. Die Weibchen graben Gänge in sandige Erde, in denen sie ihre Eier ablegen. Als Nahrung für die Larven jagen sie Raupen von Eulenfaltern, die sie durch Stiche lähmen und in die Brutröhre tragen. Die erwachsenen Wespen selbst fliegen im Sommer heimische Blüten wie den Arznei-Thymian oder die Feld-Skabiose an, um Nektar zu trinken. Im Gegensatz zu anderen Arten füttert sie ihre Larven nach und nach mit weiteren Raupen, was man als progressive Versorgung bezeichnet. Die Larve verpuppt sich nach der Fressphase in einem Kokon. Zur Überwinterung verbleibt die Ruhelarve tief im Erdboden geschützt vor Frost. Du kannst ihr helfen, indem du kleine, vegetationsfreie Sandstellen an sonnigen Plätzen in deinem Garten erhältst.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, der keinerlei Aggression gegenüber Menschen zeigt. Ein Stichrisiko besteht praktisch nicht, da ihr Wehrstachel primär zur Lähmung kleiner Raupen dient. Sie meidet menschliche Nähe und konzentriert sich ganz auf ihre Jagd- und Grabbeschäftigung.
Taxonomisch gehört Ammophila pubescens zur Familie der Sphecidae und ist in ganz Europa in sandigen Lebensräumen beheimatet. Charakteristisch ist ihre Lebensweise als solitäre, also einzeln lebende Grabwespe ohne Staatenbildung. Für Laien ist sie durch die extrem dünne Taille und den Kontrast zwischen schwarzem Körper und roter Hinterleibsmitte gut erkennbar. Besonders bemerkenswert ist ihre Fähigkeit zur progressiven Brutpflege, bei der das Nest während der Larvenentwicklung mehrmals mit frischer Beute versorgt wird.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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