Noch kein Foto dieser Art verfügbar
Anchusa procera
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Anchusa procera
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
Schon von weitem fällt die Hohe Ochsenzunge (Anchusa procera) durch ihre aufrechten Blütenstände mit den tiefblauen, trichterförmigen Blüten auf. Diese Pflanze ist eine wertvolle Ergänzung für den Naturgarten, da sie als typisches Raublattgewächs (Boraginaceae) eine wichtige Nektarquelle in trockenen Lagen darstellt. Besonders Wildbienen und Schmetterlinge suchen die leuchtenden Blütenstände gerne auf. Wenn du sonnige und eher nährstoffarme Plätze in deinem Garten hast, bietet diese Art eine wunderbare Struktur. Du schaffst damit einen wertvollen Lebensraum für gebietsfremd Blütenbesucher und setzt gleichzeitig markante Farbakzente.
Tiefblaues Blütenwunder: Die robuste Überlebenskünstlerin für sonnige Magerbeete.
Als nektarreiche Wildpflanze bietet die Hohe Ochsenzunge eine wichtige Nahrungsgrundlage für verschiedene Bestäuber. Da für diese Art keine spezifischen Einzeldaten zu Insekteninteraktionen vorliegen, ist ihr Wert allgemein für die Gruppe der Wildbienen und Schmetterlinge hervorzuheben, die von der langen Blühdauer der Gattung profitieren. Die borstigen Blätter dienen als Strukturgeber im Garten und bieten Unterschlupf für kleine Bodenlebewesen. In den Wintermonaten sind die stehengelassenen, hohlen Stängel ein wichtiger Rückzugsort für Insektenlarven. Damit leistet die Pflanze einen Beitrag zur Vernetzung von Lebensräumen in trockenen Gartenbereichen.
Bitte beachte, dass die Hohe Ochsenzunge nicht als kindersicher eingestuft wird. Die Pflanze enthält Inhaltsstoffe, die bei Verzehr gesundheitliche Probleme verursachen können. Zudem kann die raue, borstige Behaarung bei direktem Kontakt empfindliche Haut reizen, weshalb das Tragen von Gartenhandschuhen bei Pflegearbeiten ratsam ist.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Die Hohe Ochsenzunge (Anchusa procera) ist ein Vertreter der Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae). Ihr natürlicher Lebensraum umfasst vor allem Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und sonnige Wegränder, bevorzugt in wärmebegünstigten Regionen. Charakteristisch für die Morphologie (äußere Gestalt) ist die dichte, borstige Behaarung an Stängeln und Blättern, die als Schutz vor Verdunstung dient. Die Blüten sind in sogenannten Wickeln angeordnet, einer Blütenstandsform, die sich schneckenförmig einrollt und nach und nach aufblüht.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.