Bild folgtKI-generierte IllustrationAndrena apicata Smith, 1847
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Du erkennst die Dunkle Lockensandbiene an ihrer stattlichen Größe von 12 bis 14 Millimetern und der dichten, dunkelbraunen bis schwarzen Behaarung, wobei die Weibchen auffällige Haarlocken an den Hinterbeinen tragen. Diese Wildbiene ist univoltin (bildet nur eine Generation im Jahr) und startet als einer der ersten Frühlingsboten meist schon im März. Die Weibchen graben ihre Nester in den Erdboden und legen dort ihre Eier in einzelne Brutkurven ab. Im zeitigen Frühjahr besucht sie ausschließlich Weidengewächse wie die Sal-Weide (Salix caprea), die Grau-Weide (Salix cinerea) oder die Korb-Weide (Salix viminalis), da sie oligolektisch (auf eine Pflanzengruppe spezialisiert) ist. Im Sommer und Herbst findet kein Flugbetrieb statt, da die Art dann bereits ihre Larvenphase abgeschlossen hat. Die Larve ernährt sich unter der Erde vom Pollenvorrat der Weiden. Die Biene überwintert bereits fertig entwickelt als Imago (erwachsenes Tier) in ihrer schützenden Brutzelle tief im Boden. Du kannst sie fördern, indem du heimische Weiden pflanzt und kleine Stellen mit offenem Boden in Deinem Garten unversiegelt lässt.
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Diese Wildbiene ist vollkommen harmlos, sticht nicht und ist eine Bereicherung für jeden Garten. Als heimische Wildbiene steht sie unter allgemeinem Artenschutz und sollte an ihren Nistplätzen im Boden nicht gestört werden.
Die Dunkle Lockensandbiene gehört zur Familie der Sandbienen (Andrenidae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz weit verbreitet. Als solitär (einzeln) lebende Art bildet sie keine Staaten, kann aber bei guten Bedingungen in lockeren Kolonien nisten. Sie ist streng an das Vorkommen von Weiden (Salix) gebunden. Von ähnlichen Arten unterscheidet sie sich durch ihre beachtliche Größe und die spezifische Flugzeit, die exakt mit der Weidenblüte korreliert.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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