Bild folgtKI-generierte IllustrationAndrena chrysopyga
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Die Goldafter-Sandbiene (Andrena chrysopyga) ist eine mittelgroße Wildbiene, die Du an ihrer charakteristischen, goldroten Behaarung am Hinterleibsende, dem pelzigen Körper und ihrem flinken Flug erkennen kannst. Diese Art nistet solitär (einzeln lebend), was bedeutet, dass jedes Weibchen ohne die Hilfe eines Staates ein eigenes Nest im Erdboden anlegt. In Deinem Garten ist sie besonders auf das Vorhandensein der Zierlichen Resede (Reseda phyteuma) angewiesen, da sie diese Pflanze gezielt für ihre Nahrungssuche anfliegt. Da sie ihre Gänge in die Erde gräbt, benötigt sie offene Bodenstellen, die nicht von einer dichten Grasnarbe oder Mulchschichten bedeckt sind. Du kannst diese nützliche Biene unterstützen, indem Du sonnige Plätze mit lockerem Sand oder Erde unberührt lässt. Die heimische Wildbiene trägt zur Bestäubung bei und ist ein faszinierender Gast an warmen Tagen. Achte darauf, im Bereich ihrer Nistplätze keine Bodenarbeiten vorzunehmen, um die Brut im Boden nicht zu stören. Durch das Pflanzen der Zierlichen Resede (Reseda phyteuma) bietest Du ihr eine lebensnotwendige Futterquelle direkt vor der Haustür an. Ein Garten mit vegetationsfreien Flächen ist für ihr Überleben entscheidend. Beobachte das Tier dabei, wie es Pollen an den Blüten sammelt und geschickt in seinen Bodenbauen verschwindet.
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Diese Wildbiene ist vollkommen friedfertig und für Gartenbesitzer absolut harmlos, da sie keine Staaten verteidigt und ihr Stachel die menschliche Haut nicht durchdringt. Sie zählt zu den geschützten Arten und stellt aufgrund ihres zurückhaltenden Verhaltens keine Gefahr für Kinder oder Haustiere dar.
Innerhalb der Ordnung Hymenoptera (Hautflügler) wird die Art in die Familie der Andrenidae eingeordnet und ist im gesamten deutschsprachigen Raum verbreitet. Die Nistbiologie ist durch eine unterirdische Lebensweise geprägt, bei der die Weibchen selbstständig verzweigte Gänge im Boden anlegen. Von anderen Sandbienen unterscheidet sie sich primär durch die namensgebende Goldfärbung der Analendfranse (Behaarung am Hinterleibsende) sowie ihre spezifische Bindung an bestimmte Pflanzen.
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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