Bild folgtKI-generierte IllustrationAndrena strohmella E.Stöckhert, 1928
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Die Leisten-Zwergsandbiene (Andrena strohmella) erreicht eine Körperlänge von sechs bis acht Millimetern, besitzt einen dunkel glänzenden Hinterleib und zeigt eine eher schlichte Behaarung. Wie alle Vertreter ihrer Gattung gräbt sie ihre Nester selbstständig in den Boden deines Gartens. Sie bevorzugt dabei sonnige, offene Stellen, die nicht zu stark bewachsen sind. Diese Art lebt solitär (einzeln), was bedeutet, dass jedes Weibchen sein eigenes Nest ohne die Hilfe von Artgenossen versorgt. In ihrer Ernährung ist sie polylektisch (nicht auf eine bestimmte Pflanzenfamilie spezialisiert). Du kannst sie im Juni dabei beobachten, wie sie Pollen an Huflattich, Färber-Ginster oder Raps sammelt. Auch Pflanzen wie das Orientalische Zackenschötchen, die Schafgarbe oder die Wegrauke-Art Sisymbrium loeselii dienen ihr als Nahrungsquelle. Damit sich die kleine Biene bei dir wohlfühlt, solltest du kleine Bodenflächen unversiegelt und frei von dichtem Bewuchs lassen. Der Verzicht auf Pestizide ist für das Überleben der im Boden heranreifenden Larven entscheidend. Durch das Stehenlassen heimischer Wildkräuter wie der Schafgarbe unterstützt du den Fortbestand dieser nützlichen Bestäuber direkt in deiner Nachbarschaft.
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Diese Wildbiene ist vollkommen friedfertig und für den Menschen völlig harmlos. Da ihr kleiner Stachel die menschliche Haut nicht durchdringen kann, ist sie selbst für neugierige Kinder oder Haustiere unbedenklich. Wie alle heimischen Wildbienenarten steht sie unter allgemeinem gesetzlichem Schutz.
Die Leisten-Zwergsandbiene wird taxonomisch in die Familie der Andrenidae innerhalb der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera) eingeordnet. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz sowie Belgien, wo sie als heimisch gilt. Die Tiere führen eine solitäre (einzeln lebende) Lebensweise und legen ihre Nester im Erdboden an. Eine Unterscheidung von optisch sehr ähnlichen Verwandten ist meist nur durch eine mikroskopische Betrachtung der namensgebenden Leisten am Kopf möglich.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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