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Andropogon gerardi
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Auch bekannt als: Andropogon gerardi
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An seinen fingerförmig angeordneten Blütenständen, die im September erscheinen, lässt sich Gerards Bartgras (Andropogon gerardi) sofort erkennen. Dieses markante Süßgras ist ein Gewinn für den Naturgarten, da es mit seinem straff aufrechten Wuchs eine wichtige vertikale Struktur bietet. Während viele andere Stauden im Spätsommer bereits einziehen, läuft dieses Gras erst zur Hochform auf und färbt sich attraktiv rötlich-braun. Da spezifische Bestäubungsdaten für unsere Region noch lückenhaft sind, schätzen wir es vor allem als wertvollen Rückzugsort und Überwinterungsquartier für Nützlinge. In deinem Garten sorgt es für Wildnis-Charakter und Standfestigkeit bis weit in den Winter hinein.
Standfester Strukturgeber mit prächtiger Herbstfärbung für sonnige Trockenlagen.
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Obwohl für Gerards Bartgras in Europa keine spezialisierten Beziehungen zu bestimmten Insektenarten in der Datenbank hinterlegt sind, erfüllt es als 'Gras' eine fundamentale ökologische Funktion. Seine stabilen Halme bieten im Winter Schutz vor Frost für verschiedenste Insekten, die in den hohlen Stängeln oder im dichten Horst überwintern. Nach der Samenreife im Herbst können die Körner als Nahrung für samenfressende Vögel dienen. Durch seine späte Blütezeit im September ergänzt es das Nahrungsangebot in einer Zeit, in der viele andere Pflanzen bereits verblüht sind. Es fördert somit die strukturelle Diversität in deinem Garten, was indirekt die Artenvielfalt von nützlichen Wirbellosen unterstützt.
Gerards Bartgras wird in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Dies liegt vor allem an den scharfkantigen Blättern und den sehr harten Halmen, an denen man sich bei unvorsichtiger Handhabung leicht schneiden kann. Trage beim Rückschnitt im Frühjahr daher immer Gartenhandschuhe. Eine Giftwirkung für Menschen oder Haustiere ist nicht bekannt, dennoch ist die Pflanze aufgrund der mechanischen Verletzungsgefahr für Spielbereiche von Kleinkindern weniger geeignet.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Sep – Sep
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Gerards Bartgras (Andropogon gerardi) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist ursprünglich in den nordamerikanischen Hochgrasprärien beheimatet. In Mitteleuropa findet es in gärtnerischer Kultur Verwendung, besonders an Standorten, die Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) ähneln. Morphologisch zeichnet es sich durch seine kräftigen, bis zu zwei Meter hohen Halme und ein tiefreichendes Wurzelsystem aus, das die Pflanze extrem trockenheitsresistent macht. Die Blüte im September besteht aus drei bis sechs fingerartigen Ähren, was der Pflanze im Englischen den Namen Truthahnfuß einbrachte.
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•pollinator_interactions
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.