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Galium verrucosum
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Typisch für das Anis-Labkraut sind seine winzigen, deutlich warzigen Früchte, die nach der Blüte an den kurzen Stielen erscheinen. Mit einer Wuchshöhe von nur 0,1 m gehört es zu den zierlichsten Vertretern seiner Gattung und breitet sich eher unauffällig am Boden aus. Als wärmeliebende Art ist es eine wertvolle Ergänzung für Steingärten oder trockene Rabatten, an denen andere Pflanzen oft aufgeben. Da es kalkhaltige Standorte bevorzugt, schließt es gezielt Lücken in deinem Garten-Ökosystem. Du machst hier alles richtig, wenn du diesem kleinen Spezialisten einen sonnigen Platz gönnst, an dem er sich ungestört entwickeln kann.
Der kleine Spezialist: Das Anis-Labkraut für sonnige Kalk-Nischen.
Das Anis-Labkraut besetzt als wärmeliebende Art ökologische Nischen auf trockenen Kalkstandorten. Durch seine Blütezeit im Juni und Juli bietet es ein Nahrungsangebot in den heißen Sommermonaten. Da es sich um eine krautige Pflanze handelt, die lediglich 0,1 m hoch wird, trägt sie zur Bodenbeschattung und Strukturvielfalt in Bodennähe bei. Auch wenn für diese spezifische Art keine detaillierten Bestäubungsdaten vorliegen, bereichert sie als Vertreter der Labkräuter die floristische Vielfalt im Garten. Seine Rolle als Spezialist für magere Standorte hilft dabei, die Biodiversität auf schwierigen Böden zu fördern.
In der Gartenplanung ist zu beachten, dass das Anis-Labkraut als nicht kindersicher eingestuft wird. Ein direkter Verzehr sollte vermieden werden, weshalb ein Standort außerhalb von Spielbereichen für Kleinkinder ratsam ist. Besondere Verwechslungsgefahren mit hochgiftigen Doppelgängern sind nicht bekannt.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,097 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Anis-Labkraut (Galium verrucosum) gehört zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae) und zur Ordnung der Enzianartigen. In unserer Region wird es als Neophyt (nach 1492 eingewanderte Pflanzenart) eingestuft und kommt in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz vor. Sein natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und sonnige Unkrautgesellschaften. Es handelt sich um eine einjährige, krautige Pflanze, die keine verholzenden Teile ausbildet und durch ihre charakteristischen breitblättrigen Blattquirle auffällt.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.