Bild folgtKI-generierte IllustrationAnthemis maritima
Auch bekannt als: Anthemis maritima
34
Arten
interagieren
200
Interaktionen
dokumentiert
An ihren polsterartigen Wuchs und den weißen Korbblüten (Blütenstand mit Rand- und Scheibenblüten) mit gelber Mitte erkennst du die Strand-Hundskamille (Anthemis maritima) sofort. Diese Art ist als früher Blüher für den Naturgarten relevant, da sie bereits ab April die Blütensaison eröffnet. Da in den aktuellen Bestäubungsdaten keine spezifischen Arten verzeichnet sind, stufen wir sie aufgrund ihrer Familienzugehörigkeit als wertvolle Strukturpflanze für die Insektenwelt ein. Mit ihren fein gefiederten Blättern ist sie ein attraktiver Bodendecker für sandige Ecken. Du kannst mit dieser Pflanze wunderbar karge Stellen im Garten ökologisch aufwerten und Akzente setzen. Achte darauf, ihr einen Platz an der Sonne zu reservieren, damit sie sich wohlfühlt.
Robuster Küstengruß: Die Strand-Hundskamille leuchtet bereits ab April.
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Die Blütezeit der Strand-Hundskamille erstreckt sich von April bis Juni und bietet somit in der ersten Jahreshälfte ein wichtiges Nahrungsangebot. Da spezifische Beziehungsdaten in der Datenbank fehlen, lässt sich der Nutzen über die Gattung ableiten: Korbblütler sind generell wichtige Anlaufstellen für Schwebfliegen und Wildbienen. Die dichten Blattpolster dienen als Rückzugsort für bodennah lebende Kleintiere und schützen den Boden vor Erosion. Im Winter können die Samenstände, sofern sie stehen gelassen werden, als potenzielle Nahrungsquelle für Vögel dienen. Durch ihre Anpassung an karge Standorte besetzt sie eine ökologische Nische, die in vielen Gärten oft ungenutzt bleibt. Sie fördert so die Vielfalt an spezialisierten Lebensräumen auf deinem Grundstück.
Die Strand-Hundskamille wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb beim Umgang mit der Pflanze in Gärten mit Kleinkindern Vorsicht geboten ist. Es besteht eine gewisse Verwechslungsgefahr mit anderen Kamillenarten. Ein markantes Unterscheidungsmerkmal sind jedoch die fleischigeren und oft etwas derberen Blätter dieser Küstenbewohnerin im Vergleich zur Echten Kamille (Matricaria chamomilla).
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Jun
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.17 m
Setze die Strand-Hundskamille an einen vollsonnigen Standort, da sie als Lichtpflanze (Gewächs mit hohem Lichtbedarf) viel Helligkeit benötigt. Der Boden sollte gut durchlässig, eher mager und sandig sein, um Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) zu vermeiden.
Pflanzzeit: Idealerweise von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November.
Boden: Nährstoffarme, kiesige oder sandige Erde wird bevorzugt.
Wasser: Nur bei langanhaltender Trockenheit gießen, die Pflanze ist sehr genügsam.
Pflege: Ein Rückschnitt nach der Blüte im Juni fördert einen kompakten Wuchs.
Vermehrung: Eine Teilung des Wurzelstocks im Frühjahr ist die einfachste Methode.
Da die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft ist, solltest du sie eher in Randbereichen oder Steingärten platzieren. Eine hervorragende Partnerin ist die Schafgarbe (Achillea millefolium), da beide ähnliche Ansprüche an die Durchlässigkeit des Bodens und die Sonnenexposition haben.
Die Strand-Hundskamille (Anthemis maritima) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist innerhalb der Ordnung der Asternartigen (Asterales) eingeordnet. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst vor allem die Küstenregionen, wo sie typische Lebensräume wie Dünen und sandige Spülsäume besiedelt. Morphologisch zeichnet sie sich durch einen niedrigen, oft kriechenden Wuchs und wechselständig angeordnete, tief geschlitzte Blätter aus. Die Blütenköpfe stehen einzeln auf den Stängeln und weisen den für die Gattung charakteristischen Aufbau aus weißen Zungen- und gelben Röhrenblüten auf.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
22 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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