Bild folgtKI-generierte IllustrationAndrena ovatula
48
Pflanzen
besucht
228
Interaktionen
dokumentiert
Die Ovale Kleesandbiene ist eine mittelgroße Wildbiene mit einer Körperlänge von neun bis elf Millimetern, die eine helle Behaarung und einen charakteristisch oval geformten Hinterleib besitzt. In deinem Garten legt sie ihre Nester als selbst gegrabene Gänge im Erdboden (endogäisch) an, bevorzugt an sonnigen Stellen mit lückiger Vegetation. Diese Art ist polylektisch (auf viele verschiedene Pflanzenfamilien spezialisiert) und zeigt daher eine große Flexibilität bei der Nahrungssuche. Von März bis August kannst du sie dabei beobachten, wie sie Pollen für ihre Brut sammelt. Auf ihrem Speiseplan stehen unter anderem Blüten vom Apfel (Malus), der Hopfen-Luzerne (Medicago lupulina) oder der Glocken-Heide (Erica tetralix). Auch der Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris) und der Gewöhnliche Besenginster (Cytisus scoparius) werden von ihr regelmäßig besucht. Wenn du ihr helfen möchtest, solltest du im Garten offene Bodenstellen ohne dichten Bewuchs erhalten und heimische Pflanzen wie das Heidekraut (Calluna vulgaris) oder das Große Flohkraut (Pulicaria dysenterica) fördern. Solche lückigen Flächen bieten ihr den nötigen Lebensraum für den Nestbau. Durch den Verzicht auf Pestizide und tiefes Umgraben an sonnigen Plätzen schützt du ihre wertvolle Kinderstube im Boden wirkungsvoll.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Diese Wildbiene ist vollkommen friedfertig und stellt für dich, deine Familie oder Haustiere keine Gefahr dar. Ihr Stachel ist so fein, dass er die menschliche Haut normalerweise nicht durchdringt, weshalb selbst bei Nestnähe kein Grund zur Sorge besteht.
Die Ovale Kleesandbiene (Andrena ovatula) ist taxonomisch (systematisch) der Familie der Sandbienen (Andrenidae) innerhalb der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera) zugeordnet. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst weite Teile Mitteleuropas, wobei sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch ist. Die Art lebt solitär (einzeln), was bedeutet, dass jedes Weibchen ohne staatliche Struktur ein eigenes Nest im Erdreich anlegt. Von ähnlichen Sandbienenarten lässt sie sich im Feld nur schwer unterscheiden, da oft mikroskopische Merkmale am Körperbau für eine Bestimmung nötig sind.
48 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →