Bild folgtKI-generierte IllustrationAnthophora bimaculata (Panzer, 1798)
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Du erkennst die Dünen-Pelzbiene an ihrem sehr dichten Pelz und dem charakteristischen, rüttelnden Flug, bei dem sie wie ein kleiner Kolibri vor den Blüten verharrt. In unseren Gärten ist sie als heimische Art vor allem in den Monaten März bis Mai aktiv. In dieser Zeit kannst du beobachten, wie sie für ihre Energieversorgung Pflanzen wie das Gewöhnliche Greiskraut (Senecio vulgaris) oder die Blutwurz (Potentilla erecta) anfliegt. Pro Jahr wird eine Generation gebildet, wobei das Weibchen seine Eier in selbst gegrabene Hohlräume im lockeren Boden ablegt. Die Larven ernähren sich dort von einem Gemisch aus Pollen und Nektar, das die Mutter unter anderem von der Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense) oder dem Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia) sammelt. Den Winter verbringt das Tier gut geschützt in einer Kältestarre (Zustand verlangsamter Lebensvorgänge) in seiner unterirdischen Erdzelle. Um diese Art zu unterstützen, solltest du heimische Wildpflanzen wie den Gewöhnlichen Blutweiderich (Lythrum salicaria) fördern und offene, sonnige Bodenstellen im Garten als Nistplatz erhalten. Da sie solitär (einzeln lebend) ist, benötigt sie keine großen Staaten, sondern findet in kleinen Nischen ihren Platz.
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Die Dünen-Pelzbiene ist völlig harmlos und ein friedlicher Gast in deinem Garten. Sie sticht nur in äußerster Bedrängnis, wobei ihr Stachel die menschliche Haut kaum durchdringen kann. Als geschützte Wildbiene sollte man sie in Ruhe beobachten und ihre Nistplätze im Boden nicht stören.
Die Dünen-Pelzbiene (Anthophora bimaculata) gehört zur Familie der Echten Bienen (Apidae) innerhalb der Ordnung der Hautflügler. Sie ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien verbreitet und führt eine solitäre Lebensweise. Ihr Körper ist kompakt und auffallend pelzig behaart, was sie im Flug hummelartig erscheinen lässt. Ein wichtiges Merkmal für die Bestimmung ist ihre Flugzeit im Frühjahr und ihre Bindung an sandige Standorte, weshalb sie vor allem in Gärten mit entsprechenden Bodenstrukturen vorkommt.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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