Bild folgtKI-generierte IllustrationAnthyllis circinnata
Auch bekannt als: Anthyllis circinnata
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An ihren kreisförmig oder nierenförmig gebogenen Fruchthülsen lässt sich Anthyllis circinnata sofort erkennen. Als Leguminose (Hülsenfrüchtler) verbessert sie zudem die Bodenqualität, indem sie Stickstoff bindet. Du förderst mit dieser Pflanze die biologische Vielfalt an trockenen Standorten, wo andere Arten oft aufgeben. Wenn Du einen sonnigen Steingarten oder eine trockene Böschung hast, ist sie genau die richtige Wahl für Dich.
Frühe Blüte im April: Die heimische Spezialistin für sonnige Trockenstandorte.
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Durch die frühe Blütezeit im April stellt diese Art eine essenzielle Nahrungsquelle für die erste Generation der Bestäuber dar. In Deinem Garten dient sie als spezialisierter Stickstoffsammler, der den Boden auf natürliche Weise ohne Chemie aufwertet. Da sie in Österreich heimisch ist, ist sie perfekt an die lokalen Witterungsbedingungen und die heimische Fauna angepasst. Die Samen können im Winter als kleine Futterreserve für bodennah suchende Lebewesen dienen. Mangels spezifischer Datenbankdaten zu einzelnen Insektenarten lässt sich festhalten, dass sie als heimischer Hülsenfrüchtler generell eine hohe Bedeutung für die Insektenwelt an Trockenstandorten hat.
Bitte beachte, dass Anthyllis circinnata laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen, solltest Du sie daher eher in unzugängliche Bereiche oder als reine Zierpflanze im Hintergrund setzen. Eine Verwechslung mit stark giftigen Wildpflanzen ist bei genauer Betrachtung der typischen Hülsenfrüchte unwahrscheinlich.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Apr – Apr
Wähle einen vollsonnigen Platz in Deinem Garten aus, damit die Pflanze ihre volle Kraft entfalten kann.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher nährstoffarm sein, da sie an karge Verhältnisse angepasst ist.
Staunässe (stehendes Wasser) verträgt sie gar nicht, sorge also für einen guten Wasserabfluss.
Die ideale Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst bis Ende November, solange der Boden nicht gefroren ist.
Da sie Stickstoff aus der Luft fixiert, musst Du sie nicht düngen.
Gießen ist nur in der Anwachsphase oder bei extremer, lang anhaltender Trockenheit nötig.
Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, da die Pflanze niedrig bleibt.
Die Vermehrung klappt am besten durch Aussaat der reifen Samen im Frühjahr.
Gute Partnerin: Der Echte Wundklee (Anthyllis vulneraria) – beide Pflanzen haben identische Standortansprüche und fördern gemeinsam die Bodenfruchtbarkeit.
Anthyllis circinnata ist ein Vertreter der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und in Österreich heimisch. Sie wächst bevorzugt auf kalkhaltigen Magerstandorten (nährstoffarme Flächen) und ist an trocken-warme Bedingungen angepasst. Die Pflanze zeichnet sich durch ihre charakteristischen, oft behaarten Blätter und die namensgebenden, eingekrümmten Früchte aus. In der freien Natur findet man sie vor allem in sonnigen Hanglagen und auf Trockenrasen (ökologisch wertvolle, kurzgrasige Wiesen).
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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